Diabetes und Potenzprobleme | GoSpring

Diabetes und Potenzprobleme

Was ist der Zusammenhang zwischen Diabetes und Erektionsstörungen

Potenzprobleme kommen bei Männern, die unter Diabetes leiden, häufig vor: sie sind ca. 3,5 Mal häufiger von Erektionsstörungen betroffen als Männer ohne Diabetes. Du möchtest Du wissen, weshalb das so ist und wie Potenzprobleme bei gleichzeitiger Diabetes behandelt werden können? Alles dazu erfährst Du in diesem Artikel.

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Das Wichtigste in Kürze

    Männer mit Diabetes sind besonders häufig von Erektionsstörungen, Ejakulationsstörungen und Libidoverlust betroffen

    Vor allem Männer mit Typ-2-Diabetes leiden vermehrt unter Potenzproblemen.

    PDE-5-Hemmer sind ein wirksames Mittel, die auch bei Männern, die unter Diabetes leiden, eingesetzt werden können.

    Was ist Diabetes?

    Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beschreibt verschiedene Erkrankungen des Stoffwechsels. Diese Erkrankungen führen zu erhöhten Blutzuckerwerten, da Patient*innen

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    einen Mangel des Hormons Insulin haben

    und/oder die Insulinwirkung vermindert ist.

    Die Hauptformen sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus.

    Typ-1-Diabetes Typ-2-Diabetes
    Entstehung
  • Durch das Versagen der Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren
  • Verursacht einen absoluten Mangel des Hormons Insulin
  • Durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin (Insulinresistenz) und eine verminderte Ausschüttung von Insulin durch die Bauchspeicheldrüse
  • Wann? Meist im Kindes- und Jugendalter Früher als Altersdiabetes bekannt, allerdings erkranken zunehmend auch junge Menschen daran
    Bekannte Risikofaktoren
  • Erbliche Veranlagung
  • Umwelteinflüsse v.a. in der frühen Kindheit
  • Erbliche Veranlagung
  • Übergewicht und Bewegungsmangel
  • Unausgewogene Ernährung
  • Rauchen
  • Führt Diabetes zu Potenzproblemen bei Männern?

    Etwa die Hälfte aller Männer mit Diabetes sind gleichzeitig von einer sexuellen Funktionsstörung betroffen (3). Hierzu zählen vor allem ältere Männer, die langjährig an Diabetes erkrankt sind und seit vielen Jahren erhöhte Blutzuckerwerte oder zusätzliche Erkrankungen wie Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte haben . Die Ursachen einer Erektionsstörung sind vielfältig und oftmals nur bedingt durch Diabetes verursacht.

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    Allgemeine Ursachen von Erektionsstörungen:

    Störungen der Nervenfunktion

    Durchblutungsstörungen

    Nebenwirkungen von Medikamenten

    Erhöhte Blutzuckerwerte

    Folgen von Operationen

    Andere schwere Erkrankungen

    Seelische und soziale Belastungen

    Insgesamt sind Männer mit Diabetes-Typ-2 häufiger von sexuellen Funktionsstörungen, wie Erektionsstörungen, Ejakulationsstörungen oder Entzündungen der Sexualorgane, betroffen. Männer merken womöglich sexuelle Funktionsstörungen, bevor Diabetes bei ihnen diagnostiziert wird. 

    Erektionsstörungen durch Diabetes 

    Wie bereits erwähnt, kommen Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) relativ häufig bei Männern, die auch an Diabetes erkrankt sind, vor. Bei einer Erektionsstörung kann eine Erektion nicht erreicht oder aufrechterhalten werden. Langfristig erhöhte Blutzuckerwerte können die Nerven und Blutgefäße schädigen, die das Blut in die Sexualorgane transportieren. Das kann das Gefühl im Penis einschränken und die Erektion beeinträchtigen. Neben geschädigten Blutgefäßen und Nerven können auch Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte Risikofaktoren sein. 

    Ejakulationsstörungen durch Diabetes 

    Zu Ejakulationsstörungen gehören unter anderem der vorzeitige Samenerguss, der verzögerte Samenerguss und die ausbleibende Ejakulation. Das Risiko für eine Ejakulationsstörung nimmt mit steigendem Alter zu. Laut einer Studie ist das Risiko für einen vorzeitigen Samenerguss bei Männern mit Diabetes über 50 doppelt so hoch wie bei Männern mit Diabetes unter 50 (4).  Eine häufige Ursache ist die diabetische Neuropathie, also eine Schädigung der Nerven, die die Organe im Körper steuern. 

    Diabetes und Libidoverlust 

    Männer mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für einen niedrigen Testosteronspiegel. Ein niedriger Testosteronspiegel kann einen Libidoverlust und direkt oder indirekt Erektionsstörungen verursachen. Zudem können Emotionen, wie Stress, Depression oder ein reduziertes Selbstbewusstsein, sowie Nebenwirkungen durch Medikamente für Bluthochdruck und Depressionen Gründe für ein reduziertes sexuelles Verlangen sein.

    Ist Impotenz durch Diabetes heilbar?

    Grundsätzlich können sexuelle Funktionsstörungen durch ein gutes Diabetes-Management mit regelmäßigen Blutzuckerkontrollen und der richtigen Medikamenteneinstellung gelindert oder ganz behoben werden. Weitere Möglichkeiten zur Behandlung von Potenzproblemen durch Diabetes sind:

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    Allgemeine Ursachen von Erektionsstörungen:

    Ein gesunder Lebensstil mit reduziertem Alkohol- und Tabakkonsum

    Gewichtsmanagement

    PDE-5-Hemmer

    Natürliche Potenzmittel

    Hormonersatztherapie

    Mechanische Erektionshilfen

    PDE-5-Hemmer bei Diabetes

    Laut der bestehenden Studienlage können PDE-5-Hemmer, also Medikamente zur Behandlung erektiler Dysfunktion, die Erektion von Männern mit Diabetes signifikant verbessern (5).  Zu den geeigneten Möglichkeiten für Männer mit Diabetes gehören Originalpräparate und Generika mit den Wirkstoffen:

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    Allgemeine Ursachen von Erektionsstörungen:

    Sildenafil

    Tadalafil

    Vardenafil

    Avanafil

    Da Männer mit Diabetes oft kardiovaskuläre Probleme (Erkrankungen, die das Herz und die Blutgefäße betreffen) haben und verschiedene Medikamente zur Behandlung einnehmen, kann es in manchen Fällen zu Wechsel- und Nebenwirkungen mit PDE-5-Hemmern kommen. Daher sollte zuvor mit einem Arzt oder Ärztin besprochen werden, um Risiken zu vermeiden. 

    Natürliche Potenzmittel für Diabetiker 

    Neben medikamentösen Potenzmitteln gibt es auch zahlreiche pflanzliche Stoffe und Lebensmittel, die potenzsteigernd wirken sollen. Hierzu gehören koreanischer Ginseng, Maca sowie Vitamine, wie Zink und Magnesium und Lebensmittel, wie dunkle Schokolade und Austern. Die potenzsteigernde Wirkung pflanzlicher Stoffe und Lebensmittel ist allerdings nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Das beste “natürliche Potenzmittel” für Diabetiker ist also ein gesunder Lebensstil. 

    Hormonersatztherapie 

    Leidet man unter einem Testosteronmangel, kann nach gründlicher Untersuchung und Beratung durch den Arzt oder die Ärztin eine Hormonersatztherapie durchgeführt werden. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Hormonersatztherapie bei Männern mit Diabetes unter anderem zu einem ausgeglicheneren Hormonspiegel und einer verbesserten Kontrolle des Blutzuckerspiegels führen kann (6). 

    Mechanische Erektionshilfen

    Es gibt eine Vielzahl mechanischer Erektionshilfen, wie Penispumpen oder Vakuumpumpen. Bei manchen Männern sind sie wirksam, bei manchen nicht. Auch wenn Penispumpen in vielen Fällen effektiv sind, sollte bei einer Erektionsstörung zuerst mit dem Arzt oder mit der Ärztin geklärt werden, welche Lösung am passendsten ist.

    Zusammenfassung

    Ähnlich wie bei Männern ohne Diabetes sind die Ursachen von Potenzproblemen bei Männern mit Diabetes vielfältig. Grundsätzlich lassen sich Potenzprobleme durch ein gutes Diabetes-Management lindern oder sogar beheben, vorausgesetzt die Erektionsstörungen sind primär auf den Diabetes und dessen Auswirkungen auf den Körper zurückzuführen.. Ein gesunder Lebensstil, Gewichtsmanagement und PDE-5-Hemmer sind darüber hinaus wirksame Behandlungsmethoden für Potenzprobleme bei Diabetes.

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    Quellenangaben
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