PDE-5-Hemmer: Wirksame Hilfe bei Erektionsstörungen

Wirkung, Anwendung, Wissenswertes rund um PDE-5-Inhibitoren

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Geschrieben von
GoSpring Redaktion
Letzte Änderung
21.04.2026
Lesezeit
5
min
Das Wichtigste in Kürze
  • PDE-5-Hemmer sind Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion).
  • Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören Sildenafil (Viagra®), Tadalafil (Cialis®), Vardenafil (Levitra®) und Avanafil (Spedra®).
  • Die Wirkstoffe verbessern die Durchblutung der Schwellkörper im Penis und können so eine Erektion erleichtern oder stabilisieren.
  • PDE-5-Hemmer wirken nur bei sexueller Erregung und lösen keine Erektion von selbst aus.
  • Die Medikamente unterscheiden sich vor allem in Wirkeintritt, Wirkungsdauer und möglichen Nebenwirkungen.
  • PDE-5-Hemmer sind rezeptpflichtig und sollten nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, um Risiken und Wechselwirkungen zu vermeiden.
Blisterverpackungen mit Tabletten, die PDE-5-Hemmer darstellen, gehalten von einer Hand in einem medizinischen Handschuh. | GoSpring

Was sind PDE-5-Hemmer und wie wirken sie?

Um zu verstehen, wie PDE-5-Hemmer bei Erektionsstörungen wirken, lohnt sich zunächst ein Blick auf die zugrunde liegenden körperlichen Prozesse.

Was versteht man unter PDE-5-Hemmern?

PDE-5-Hemmer sind verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Sie hemmen das Enzym Phosphodiesterase-5, das für den Abbau des Botenstoffs cGMP verantwortlich ist. Dieser Botenstoff sorgt bei sexueller Erregung dafür, dass sich die Blutgefäße im Penis erweitern und mehr Blut in die Schwellkörper des Penis einströmt.

PDE-5 steht für Phosphodiesterase-5, ein Enzym, das den Botenstoff cGMP abbaut. PDE-5-Hemmer verlangsamen diesen Abbau und erhöhen dadurch indirekt den cGMP-Spiegel.

Dadurch entspannen sich die Blutgefäße in den Schwellkörpern des Penis, mehr Blut kann einströmen und eine Erektion wird erleichtert.

Wichtig zu wissen

PDE-5-Hemmer lösen keine spontane Erektion aus und steigern nicht das sexuelle Verlangen. Eine sexuelle Stimulation ist Voraussetzung für ihre Wirkung. Die Medikamente unterstützen also die natürliche körperliche Reaktion auf sexuelle Erregung, ersetzen sie jedoch nicht.

Welche Wirkstoffe gehören zu den PDE-5-Hemmern?

Der Begriff PDE-5-Hemmer bezeichnet eine Gruppe verschiedener Wirkstoffe. Die wichtigsten sind:

Alle vier Wirkstoffe sind zur Behandlung von Erektionsstörungen zugelassen. Sie unterscheiden sich vor allem in Wirkeintritt, Wirkungsdauer und Nebenwirkungen.

Sildenafil war 1998 der erste zugelassene PDE-5-Hemmer und wurde unter dem Markennamen Viagra® bekannt.

Nein. Je nach Wirkstoff tritt die Wirkung meist etwa 15–60 Minuten nach der Einnahme ein. Wie schnell der Effekt einsetzt, kann außerdem von Faktoren wie der individuellen Reaktion des Körpers, der Dosis oder einer vorherigen Mahlzeit beeinflusst werden.

Bei Sildenafil kann auch die Darreichungsform eine Rolle spielen: Ein Spray wird in der Regel schneller aufgenommen als eine Tablette und kann daher schneller wirken.

Wann sind Erektionsstörungen behandlungsbedürftig?

Erektionsstörungen betreffen die Fähigkeit, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Sie sind nicht mit einer verminderten sexuellen Lust (Libido) oder mit Fruchtbarkeitsproblemen gleichzusetzen.

Gelegentliche Erektionsprobleme können durch Stress, Müdigkeit, Alkohol oder situative Faktoren entstehen und sind meist unproblematisch.

Medizinisch spricht man erst von einer erektilen Dysfunktion, wenn über mindestens sechs Monate hinweg in etwa 70 % der Versuche keine ausreichend stabile Erektion für den Geschlechtsverkehr erreicht oder gehalten werden kann.

Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit jedoch deutlich an – insbesondere bei Männern über 50 Jahren. In dieser Altersgruppe liegt die Prävalenz je nach Studie deutlich höher.

Häufige Ursachen von Erektionsstörungen

Die Ursachen einer erektilen Dysfunktion können vielfältig sein und häufig wirken mehrere Faktoren zusammen.

Körperliche Ursachen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck)
  • Durchblutungsstörungen
  • Fettstoffwechselstörungen (z. B. erhöhte Cholesterinwerte)
  • Diabetes mellitus (insbesondere Typ 2)
  • Übergewicht und Adipositas
  • Testosteronmangel
  • neurologische Erkrankungen (z. B. Parkinson oder Multiple Sklerose)
  • Nervenschädigungen nach Operationen im Beckenbereich

Psychische Ursachen

  • Stress
  • Depression
  • Angststörungen
  • Leistungsdruck oder Versagensängste
  • Beziehungsprobleme

Lebensstilfaktoren

  • Rauchen
  • hoher Alkoholkonsum
  • Bewegungsmangel

Medikamente

  • Antidepressiva
  • bestimmte Blutdruckmedikamente
  • entwässernde Medikamente (Diuretika)
Erektionsstörungen als Warnzeichen

Erektionsstörungen können ein früher Hinweis auf Gefäßerkrankungen sein. Studien zeigen, dass Männer mit erektiler Dysfunktion ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt haben können.
Wenn Erektionsprobleme über längere Zeit bestehen, sollte daher eine ärztliche Abklärung erfolgen.

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Für wen sind PDE-5-Hemmer geeignet?

PDE-5-Hemmer werden vor allem bei Erektionsstörungen eingesetzt, die mit Durchblutungsstörungen der Schwellkörper zusammenhängen.

Ob ein Medikament geeignet ist, hängt unter anderem ab von

  • der Ursache der Erektionsstörung
  • bestehenden Vorerkrankungen
  • möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Eine ärztliche Beratung ist daher immer erforderlich.

Wer sollte PDE-5-Hemmer nicht einnehmen?

PDE-5-Hemmer sollten nicht angewendet werden bei:

  • gleichzeitiger Einnahme von Nitraten oder NO-Donatoren (z. B. Molsidomin)
  • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • kürzlich erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • bestimmten Augenerkrankungen (z. B. Retinitis pigmentosa)

Die Kombination mit bestimmten Herzmedikamenten kann zu gefährlich niedrigem Blutdruck führen.

PDE-5-Hemmer wirken gefäßerweiternd und können die Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten verstärken. In vielen Fällen ist eine Kombination möglich, sie sollte jedoch ärztlich abgeklärt werden, um einen zu starken Blutdruckabfall zu vermeiden. Die gleichzeitige Einnahme mit Nitraten oder NO-Donatoren ist jedoch kontraindiziert, da sie zu einem gefährlich niedrigen Blutdruck führen kann.

Wirkung und Wirkstoffe im Vergleich

PDE-5-Hemmer können entweder bei Bedarf vor der sexuellen Aktivität oder als tägliche Dauermedikation eingenommen werden.

Bei der Einnahme nach Bedarf erfolgt die Einnahme in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr. Einige Darreichungsformen können schneller wirken.
Bei einer täglichen Einnahme – beispielsweise mit Tadalafil – ist kein fester Einnahmezeitpunkt in Bezug auf die sexuelle Aktivität erforderlich, da sich eine kontinuierliche Wirkstoffkonzentration im Körper aufbaut.

Wichtig

Die Wirkung setzt nur bei sexueller Erregung ein.

Die Wirkstoffe unterscheiden sich vor allem in Wirkeintritt und Wirkungsdauer:

Wirstoff Anwendung Wirkeintritt Wirkungsdauer
Sildenafil Bei Bedarf ca. 30 Minuten etwa 4–5 Stunden
Sildenafil (Mundspray) Bei Bedarf ab ca. 5 Minuten (individuell bis zu 60 Minuten) etwa 4–5 Stunden
Vardenafil Bei Bedarf 25–60 Minuten etwa 4–5 Stunden
Avanafil Bei Bedarf 10–30 Minuten etwa 6 Stunden
Tadalafil Bei Bedarf ca. 30 Minuten 24–36 Stunden
Tadalafil (täglich) Tägliche Einnahme Wirkung nach mehreren Tagen kontinuierlicher Einnahme Dauerwirkung bei regelmäßiger Einnahme

Tadalafil kann in niedriger Dosierung auch täglich eingenommen werden. In diesem Fall setzt die Wirkung nicht unmittelbar ein, sondern baut sich über mehrere Tage auf und ermöglicht eine größere zeitliche Unabhängigkeit von der Einnahme.

Die genannten Angaben zum Wirkeintritt und zur Wirkungsdauer sind Durchschnittswerte. Individuelle Unterschiede in der Wirkung sind möglich und können beispielsweise von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand, Dosierung oder Begleitmedikation abhängen.

Sind alle PDE-5-Hemmer gleich wirksam?

Studien zeigen, dass die verfügbaren Wirkstoffe eine vergleichbare Wirksamkeit bei der Behandlung von Erektionsstörungen haben.

Die Unterschiede betreffen vor allem

  • Wirkeintritt
  • Wirkungsdauer
  • Nebenwirkungen
  • individuelle Verträglichkeit

Welcher Wirkstoff am besten geeignet ist, sollte individuell ärztlich entschieden werden.

PDE-5-Hemmer wirken nicht bei allen Formen der erektilen Dysfunktion gleich gut. Eine eingeschränkte oder fehlende Wirkung kann unter anderem auftreten bei:

  • ausgeprägten Nervenschädigungen (z. B. nach bestimmten Operationen im Beckenbereich)
  • schwerem Testosteronmangel
  • ausgeprägten Durchblutungsstörungen

Auch bei psychisch bedingten Erektionsstörungen können PDE-5-Hemmer wirksam sein. In manchen Fällen helfen sie, Leistungsdruck oder Angst zu reduzieren und so die Erektionsfähigkeit indirekt zu verbessern.

Die Wirkung ist insgesamt individuell unterschiedlich und hängt von der zugrunde liegenden Ursache sowie weiteren Faktoren ab.

Nein. PDE-5-Hemmer ermöglichen eine Erektion während der Einnahme, stellen jedoch keine dauerhafte Heilung der erektilen Dysfunktion dar. Sie behandeln die Symptome, nicht jedoch die zugrunde liegende Ursache der Erektionsstörung.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

PDE-5-Hemmer werden in der Regel gut vertragen. Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsrötung
  • verstopfte Nase
  • Schwindel
  • Magenbeschwerden
  • Muskelschmerzen (vor allem bei Tadalafil)

Die meisten Nebenwirkungen sind mild und vorübergehend.

Nein. Es besteht keine körperliche Abhängigkeit von PDE-5-Hemmern.

In manchen Fällen kann jedoch eine gewisse psychische Gewöhnung entstehen. Das bedeutet, dass sich Betroffene ohne das Medikament unsicher fühlen oder weniger Vertrauen in die eigene Erektionsfähigkeit haben.

Dies ist keine Abhängigkeit im medizinischen Sinne, kann aber die Wahrnehmung der eigenen Sexualfunktion beeinflussen.

Die Einnahme sollte daher ärztlich begleitet werden, um die richtige Dosis festzulegen und mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen zu berücksichtigen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

PDE-5-Hemmer werden in der Leber über bestimmte Enzyme abgebaut, insbesondere über das Enzym CYP3A4. Medikamente, die dieses Enzym beeinflussen, können daher die Wirkung von PDE-5-Hemmern verändern.

Zu solchen Medikamenten gehören unter anderem:

  • bestimmte Virenhemmer (z. B. Ritonavir oder andere HIV-Proteasehemmer)
  • einige Antibiotika (z. B. Erythromycin oder Clarithromycin)
  • einige Antidepressiva
  • bestimmte Pilzmedikamente

Diese Wirkstoffe können den Abbau von PDE-5-Hemmern verlangsamen. Dadurch kann die Wirkung stärker ausfallen und Nebenwirkungen können häufiger auftreten.

Wenn regelmäßig andere Medikamente eingenommen werden, sollte die Anwendung von PDE-5-Hemmern immer ärztlich abgeklärt werden.

Wann sollte man sofort zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen?

In seltenen Fällen können schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten. Bei folgenden Symptomen sollte sofort medizinische Hilfe gesucht werden:

  • starke Brustschmerzen
  • plötzliche Seh- oder Hörstörungen
  • anhaltende schmerzhafte Dauererektion
  • starke allergische Reaktionen mit Atemnot oder Hautausschlag

Natürliche Potenzmittel: Eine Alternative?

Pflanzliche Mittel wie Maca, Ginseng, Ginkgo oder L-Arginin werden häufig als natürliche Potenzmittel beworben.

Für eine zuverlässige Wirkung bei Erektionsstörungen gibt es jedoch keine überzeugenden klinischen Nachweise. Sie können in manchen Fällen einen Placebo-Effekt auslösen, ersetzen aber keine medizinisch wirksame Therapie.

Auch pflanzliche Präparate können Neben- und Wechselwirkungen haben und sollten daher ärztlich abgeklärt werden.

Kann Ernährung die Erektion beeinflussen?

Einige Lebensmittel werden mit einer guten Gefäßgesundheit in Verbindung gebracht, darunter zum Beispiel

  • Fisch
  • Nüsse und Samen
  • grünes Blattgemüse
  • dunkle Schokolade

Eine ausgewogene Ernährung kann die Herz-Kreislauf-Gesundheit und die Durchblutung unterstützen und damit indirekt auch die Erektionsfähigkeit beeinflussen. Auch regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf spielen dabei eine Rolle. Eine gesunde Lebensweise kann jedoch keine medizinische Behandlung bei erektiler Dysfunktion ersetzen.

Wo kann man PDE-5-Hemmer kaufen?

PDE-5-Hemmer sind verschreibungspflichtige Medikamente und nur mit ärztlichem Rezept in Apotheken erhältlich.

Vor der Einnahme sollte ärztlich geklärt werden

  • welcher Wirkstoff geeignet ist
  • welche Dosierung sinnvoll ist
  • ob mögliche Gegenanzeigen vorliegen

Nein. PDE-5-Hemmer sind verschreibungspflichtige Medikamente und in Deutschland nur mit ärztlichem Rezept in Apotheken oder zugelassenen Online-Apotheken erhältlich. Vor der Anwendung sollte ärztlich abgeklärt werden, welcher Wirkstoff und welche Dosierung für die individuelle Situation geeignet sind. Dies ist wichtig, um mögliche Gegenanzeigen, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu berücksichtigen.

Aufgrund möglicher Wechselwirkungen, insbesondere mit Nitraten und bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ist eine ärztliche Abklärung vor der Einnahme notwendig.

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Häufige Fragen
Welche Art Medikamente sind PDE-5-Hemmer?

PDE-5-Hemmer sind eine Wirkstoffgruppe zur Behandlung von Erektionsstörungen. Sie enthalten Wirkstoffe wie Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil oder Avanafil, die die Basis für Medikamente wie Viagra®, Spedra®, Cialis® oder Levitra® bilden.

Wie gefährlich sind PDE-5-Hemmer?

PDE-5-Hemmer sind in der Regel gut verträglich. Gefährlich kann die Einnahme bei Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (v. a. Herz-Kreislauf-Medikamente), Vorerkrankungen oder individuellen Unverträglichkeiten sein. PDE-5-Hemmer sind daher rezeptpflichtig und sollten nie ohne vorherige ärztliche Beratung eingenommen werden.

Welcher PDE-5-Hemmer wirkt am besten?

Alle verfügbaren PDE-5-Hemmer wirken vergleichbar gut. Sie unterscheiden sich bei Wirkungseintritt, Wirkungsdauer oder möglichen Nebenwirkungen. Welches Medikament für Dich am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die Du mit Deiner Ärztin / Deinem Arzt besprechen solltest.

Was bewirken PDE-5-Hemmer?

PDE-5-Hemmer unterstützen die Erektion, indem sie den Abbau des Botenstoffs cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat) hemmen.

cGMP sorgt dafür, dass sich die glatte Muskulatur der Blutgefäße im Penis entspannt und mehr Blut in die Schwellkörper einströmen kann. Das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5) baut cGMP normalerweise ab und beendet so die Gefäßerweiterung.

Durch die Hemmung von PDE-5 bleibt cGMP länger aktiv, wodurch eine stärkere und länger anhaltende Erektion möglich wird. Voraussetzung ist jedoch eine sexuelle Stimulation.

Was ist das beste rezeptfreie Potenzmittel?

Für rezeptfreie Potenzmittel wie Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Medikamente (Phytopharmaka) gibt es keine haltbaren Nachweise, dass sie wirken. Sie können als Begleittherapie hilfreich sein, aber sie haben keine sichere Wirkung. Nachgewiesen wirksame Mittel wie PDE-5-Hemmer sind nur auf Rezept erhältlich.

Quellenangaben
Links
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