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Erste Symptome einer Erektionsstörung

Du hast Probleme, trotz Erregung einen steifen Penis zu bekommen? Dann steht die Diagnose “Erektile Dysfunktion” im Raum. Wir erklären Dir, bei welchen Anzeichen die Alarmglocken läuten sollten.

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Medizinisch geprüft von
Dr. Johannes von Büren

Letzte Änderung: 06.05.2021

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Das Wichtigste in Kürze

    Wird der Penis nicht hart genug, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu erleben, spricht man von Erektionsstörungen

    Eine Erektile Dysfunktion dauert mindestens 6 Monate

    Die Symptome der Erektilen Dysfunktion lassen auf dessen Ursache schließen

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    Prof. Dr. med. Christian Wülfing

    Chefarzt Urologie Asklepios Klinik Altona, Hamburg

    "Das Leitsymptom der erektilen Dysfunktion sind ausbleibende, schwache oder sehr kurze Erektionen. Dementsprechend ist es den Betroffenen kaum möglich, für beide Seiten befriedigenden Geschlechtverkehr zu haben."

    Erektile Dysfunktion: Definition

    Bei einer Erektionsstörung sind Männer trotz sexueller Erregung nicht in der Lage, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen bzw. aufrechtzuerhalten

    Eine einmalige Flaute bedeutet jedoch nicht, dass Du Erektionsstörungen hast. Bei einer medizinisch diagnostizierten erektilen Dysfunktion wird über mindestens 6 Monate hinweg in mehr als 70% der Versuche keine ausreichende Versteifung des Penis erreicht oder aufrechterhalten.

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    Lass Kopf und Glied nicht hängen. Starte jetzt Deine Behandlung und lass Deine Erektionsprobleme hinter Dir.

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    Symptome einer Erektionsstörung

    Das Hauptsymptom einer Erektionsstörung ist die Unfähigkeit, ein für den Sex ausreichend hartes Glied zu bekommen. Doch es gibt auch andere, vielleicht weniger offensichtliche Anzeichen, dass mit Deiner Erektion etwas nicht stimmt.

    Psychisch bedingte Erektionsstörungen können neben einmaligem körperlich bedingtem Versagen durch verschiedene psychische Gegebenheiten ausgelöst und aufrechterhalten werden:

    a)

    Der Penis wird nicht hart.

      Eine ausbleibende oder schwache Erektion ist das häufigste Anzeichen einer Erektilen Dysfunktion. Dabei füllen sich die Schwellkörper des Glieds nur leicht oder gar nicht mit Blut. Viele Männer benötigen dann eine unverhältnismäßig starke Stimulation, um einen Steifen zu bekommen. Diese Stimulation kann etwa durch mechanische Reibung oder den Konsum von immer extremeren Pornos erreicht werden.

      Eine hängende Erektion
      b)

      Der Penis wird nicht hart.

        Häufig kann zwar eine Erektion erreicht werden, jedoch erschlafft diese mit der Zeit oder zumindest bei abnehmender oder pausierender Stimulation. Dem ist etwa bei kurzen Pausen während des Sex oder beim Vorspiel der Fall.

        Eine schnell erschlaffende Erektion
        c)

        Die Eichel ist verhältnismäßig klein.

          Bei einer Erektilen Dysfunktion werden die Schwellkörper nicht ausreichend mit Blut versorgt. Das gilt insbesondere für das Herzstück des Penis: Die Eichel. Ist diese im Verhältnis zum Schaft des Penis sehr klein, kann das ein weiterer Hinweis auf eine Erektionsstörung sein.

          (Grafik) Eine verhältnismäßige kleine Eichel
          d)

          Der Penis steht nicht ab.

            Werden die Schwellkörper im Schaft des Glieds nicht ausreichend durchblutet, steht dieser weniger steil nach vorne oder oben ab. Dadurch ähnelt seine Position sehr dem Penis im schlaffen Zustand.

            Eine hängende Erektion
            Erektile Dysfunktion behandeln

            Mit der richtigen Behandlung kannst Du auch hartnäckige Erektionsstörungen überwinden und im Schlafzimmer wieder glänzen.

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            Erektile Dysfunktion: Wie hängen Symptome und Ursachen zusammen?

            Die Ursachen einer Erektionsstörung können organischer oder psychischer Natur sein. Bei einer organischen Erektionsstörung ist die Erektionsfähigkeit durch Krankheiten (z.B. Arteriosklerose) oder spezielle Medikamente (z.B. Bluthochdruckmittel) funktionell gestört. Kurz: Die Prozesse, die an der Entstehung einer Erektion wie der Durchblutung der Schwellkörper beteiligt sind, funktionieren nicht mehr richtig und es wird immer schwerer, einen ausreichend steifen Penis zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.

            Dieser Aspekt unterscheidet Erektile Dysfunktion mit organischen von ED mit psychischen Ursachen: Bei Psychischen Erektionsstörungen ist eine Erektion körperlich zwar einwandfrei möglich, jedoch hindern psychische Prozesse wie Leistungsdruck, Versagensängste oder Scham die Entstehung und Aufrechterhaltung einer Erektion.

            Dieser fundamentale Unterschied geht mit verschiedenen Symptomen einher und hilft herauszufinden, ob die Ursache für Erektionsstörungen organischer oder psychischer Natur ist. Diese Unterscheidung ist ausschlaggebend für eine effektive Behandlung.

            Unterscheidung der Ursachen: Organische vs. psychische Erektionsstörungen²

            Merkmale Organische ED Psychische ED
            Beginn der ED schleichend plötzlich
            Umstände der ED global situativ
            Verlauf konstant schwankend
            Nicht-koitale Erektion schwach steif
            Nächtliche Erektion & Morgenlatte inkonsistent normal
            Psychosexuelle Probleme Sekundär nach erster ED Vorgeschichte
            Partnerschaftsprobleme Sekundär nach erster ED Zu Beginn der ED
            Ängste & Nervösität Sekundär nach erster ED Zu Beginn der ED
            Lass Dich nicht unterkriegen!

            Du bist der Herr Deines besten Stücks, also nimm das Ding in die Hand und starte Deine individuelle Behandlung.

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            Profilbild
            Prof. Dr. med. Christian Wülfing

            Chefarzt Urologie Asklepios Klinik Altona, Hamburg

            "Symptome wie das Ausbleiben nächtlicher Erektionen oder Versteifungsprobleme bei der Masturbation sind wichtige Indizien für eine organisch bedingte ED. Das Zuordnen zu organischen oder psychischen Ursachen (welche in der Praxis häufig verstrickt sind) wiederum ist fundamental für eine effektive Behandlung."

            Symptome einer Erektionsstörung mit psychischer Ursache

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            Plötzlicher Beginn der Erektionsprobleme.
            Psychische Erektionsstörungen beginnen sehr plötzlich, zum Beispiel nach einem stressigen Arbeitstag oder einem Streit mit dem Partner oder der Partnerin.

            Sporadische Erektionen.
            Psychisch bedingte Erektionsstörungen sind situativ. Das bedeutet, dass es immer wieder zu Erektionen kommt, zum Beispiel wenn Du Dich gerade besonders wohl fühlst oder Du masturbierst.

            Konflikte und psychische Probleme.
            Bereits vor oder zumindest während Deiner ersten Erektionsprobleme hattest Du mit Partnerschaftsproblemen, psychosexuellen Problemen (z.B. starker Leistungsdruck gut zu performen), Versagensängsten oder Nervosität zu tun.

              Anzeichen einer Erektionsstörung mit organischer Ursache

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              Kaum spontane Erektionen.
              Männer haben haben auch ohne sexuelle Stimulationen mehrmals täglich spontane Erektionen.³ Bei einer durch Krankheiten oder Medikamente bedingten Erektionsstörung nimmt die Anzahl solcher spontaner Erektionen jedoch stark ab oder der Penis bleibt den ganzen Tag über schlaff.

              Nächtliche Erektionen und Morgenlatte bleiben aus.
              Gesunde Männer haben im Schnitt 3 - 5 Erektionen pro Nacht.⁴ Um zu testen, ob Du nächtliche Erektionen hast, solltest Du a) checken, ob Du regelmäßig mit einer Morgenlatte aufwachst und b) den Briefmarken-Test ausprobieren.

              Kaum nicht-koitale Erektionen. 
              Wenn Du selbst bei der Masturbation keinen hoch kriegst, sind organische Ursachen sehr wahrscheinlich. Ausnahme sind starke Depressionen und Angststörungen.

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                Erektionen in der Nacht: Der Briefmarken-Check

                1. Vor dem Zubettgehen klebst Du eine Reihe verbundener Briefmarken um Deinen schlaffen Penis. Eine enge Boxershort hält die Marken zusammen.

                2. Wenn die Verbindung zwischen den Briefmarken am nächsten Morgen gerissen ist, hattest Du eine nächtliche Erektion.

                3. ! Achtung: Diese Methode sagt nichts über die Häufigkeit und Dauer nächtlicher Erektionen aus.⁵

                Quellenangabe
                Hintergrund schwarz - MySpring
                Icon Plus - MySpring

                ¹National Institutes of Health. Consensus development conference statement. Impotence. December 7–9, 1992. Int J Impot Res 1993; 5: 181–284.

                ²Persu, C., Cauni, V., Gutue, S., Albu, E. S., Jinga, V., & Geavlete, P. (2009). Diagnosis and treatment of erectile dysfunction–a practical update. Journal of medicine and life, 2(4), 394.

                ³https://www.medicalnewstoday.com/articles/random-erections#random-erections-and-ed

                ⁴Wasserman, M. D., Pollak, C. P., Spielman, A. J., & Weitzman, E. D. (1980). The differential diagnosis of impotence: The measurement of nocturnal penile tumescence. Jama, 243(20), 2038-2042.

                ⁵Wiegand, M. (1995). Erektile Dysfunktion: Diagnostische Möglichkeiten des Schlaflabors. Sexuologie, 2(2), 90-96.

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