Die Arten von Erektionsproblemen
auf einen Blick

Erektionsstörung ist nicht gleich Erektionsstörung. So bekommen die einen gar keinen hoch oder erschlaffen nach kurzer Zeit, während andere unter einer schmerzhaften Dauererektion leiden. Alles sehr belastend - jedoch behandelbar.

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Medizinisch geprüft von
Dr. Johannes von Büren

Letzte Änderung: 23.04.2021

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Das Wichtigste in Kürze

    Sexuelle Dysfunktionen von Männern unterteilen sich in Störungen der Erektion, der Ejakulation und der Libido

    Bei der Erektilen Dysfunktion misslingt das Entstehen und Aufrechterhalten einer zum Geschlechtsverkehr ausreichenden Erektion

    Dauererektionen (Priapismus) können unbehandelt zur Erektilen Dysfunktion führen und sind immer ein Fall für den Arzt

    Eine Behandlung von Erektionsstörungen ist möglich

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    Prof. Dr. med. Christian Wülfing

    Chefarzt Urologie Asklepios Klinik Altona, Hamburg

    "Wer einmal keine Erektion bekommt, leidet noch nicht unter einer Erektilen Dysfunktion. Häufen sich die Erektionsstörungen jedoch oder bekommt der Betroffene gar keine Versteifung des Penis mehr zustande, kann es zu einer chronischen Erektilen Dysfunktion bis hin zur Impotenz, also der Unfähigkeit Kinder zu zeugen, kommen."

    Sexualstörungen beim Mann

    Wenn das Sexualerleben beim Mann gestört ist - sei es durch verminderte Lust auf Sex, eine fehlende Erektion oder einen ausbleibenden oder vorzeitigen Höhepunkt - spricht man von einer Sexualstörung.¹ Diese Störungen können verschiedenste Ursachen haben - entspringen jedoch meist körperlichen Erkrankungen oder psychischen Faktoren wie Stress.

    Erektionsstörungen

    Erektionsstörungen beschreiben alle Dysfunktionen, die mit der Entstehung, Aufrechterhaltung oder Beendigung der Versteifung des Penis (Erektion) zu tun haben.

    Ejakulationsstörungen

    Ejakulationsstörungen umfassen alle Störungen des Samenergusses. Darunter fallen neben dem vorzeitigen Samenerguss die verspätete, ausbleibende, retrograde (in die Harnblase fehlgeleitete) sowie schmerzhafte Ejakulation.

    Libidostörungen

    Libido- oder Appetenzstörungen beschreiben eine verminderte Lust auf Sex, die mit der Abnahme von sexuellen Phantasien und Verlangen aus sexuelle Aktivitäten einhergeht.

    Flaute im Bett?

    Dann solltest Du keine Zeit verlieren. Denn je früher Du in Deine Behandlung startest, desto besser sind die Heilungschancen. Lass Dich von einem Arzt beraten.

    Behandlung starten

    Erektionsstörung vs. Impotenz: Wo liegt der Unterschied?

    Im Alltag werden Erektionsstörungen und Impotenz häufig gleichgesetzt. Die Impotenz ist jedoch ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die mit einer eingeschränkten Zeugungsfähigkeit einhergehen.

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    Impotentia coeundi: Erektile Dysfunktion, also die Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten

    Impotentia ejaculandi: Anejakulation, also das Ausbleiben des Samenergusses

    Impotentia generandi: Zeugungsunfähigkeit trotz normaler Ejakulation und Erektion

    Erektile Dysfunktion: Chronische vs. plötzliche ED

    Manchmal reicht selbst die fleischgewordene Männerfantasie im Bett nicht aus, um für einen harten Penis zu sorgen. Passiert dieses Malheur einmal, ist das kein Grund zur Sorge. Kommt es jedoch immer wieder zu einer Flaute im Bett, spricht man von einer Erektilen Dysfunktion (ED).

    Gemäß Definition ist es dem Mann bei einer ED trotz sexueller Erregung nicht möglich, eine für befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten. Ursache dafür ist, dass entweder zu wenig Blut in die Schwellkörper fließt oder das Blut zu schnell wieder abströmt.²

    Unterschieden wird die Erektile Dysfunktion in die chronisch anhaltende und plötzlich auftretende Erektionsstörung. Beide ED-Arten sollten dabei ernst genommen und so schnell wie möglich behandelt werden.

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    Erektionsstörungen sind kein Spaziergang. Zum Glück ist die Behandlung der ED möglich. Medikamente wie Sildenafil helfen, den Penis wieder in Gang zu bringen.

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    Chronische Erektionsstörungen bei Männern

    Betroffene bekommen über mehr als 6 Monate hinweg in mindestens 70% der Versuche keine oder nur unzureichende Erektionen

    Ursachen für die chronische ED sind meist psychische oder körperliche Erkrankungen sowie die Einnahme spezieller Medikamente

    Die Erektionsfähigkeit nimmt in einem schleichenden Prozess ab und wird durch zunehmende Versagensängste und sexuellen Rückzug verstärkt

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    Plötzlich auftretende Erektionsstörungen bei Männern

    Betroffene bekommen von heute auf morgen keine ausreichende Erektion mehr

    Die plötzliche Erektionsstörung geht mit externen (z.B. Druck auf der Arbeit) oder internen (z.B. Nervosität) Stressoren einher

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    Sildenafil - bei Erektionsstörungen

    Ein oft von Medizinern zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eingesetzter PDE-5-Hemmer ist der Wirkstoff Sildenafil, auch bekannt unter dem Markennamen Viagra.

    • Rezeptpflichtig
    • 4, 12, 24 oder 48 Filmtabletten
    • Dosis 25, 50, 100 mg
    • Wirkungsdauer 4-5 Std.
    Behandlung ab 34€Mehr erfahren

    Erektile Dysfunktion beim Mann

    Bei der Erektilen Dysfunktion gelangt nicht genügend Blut in die Schwellkörper des Penis.
    Die Folge: Die Erektion bleibt aus, ist nicht ausreichend hart oder erschlafft nach kurzer Zeit wieder.

    Priapismus: Die Wahrheit über die Dauererektion

    Eine Dauererektion klingt nach dem Traum vieler Männer - ist in der Realität jedoch ein Albtraum. Beim Priapismus handelt es sich um eine schmerzhafte Erektion, die länger als 2 Stunden anhält. Diese Dauererektion ist entweder einem gestörten Abfluss oder Zufluss von Blut in die Schwellkörper geschuldet und kann unbehandelt das Gewebe des Penis nachhaltig schädigen. Die Folge kann eine Erektile Dysfunktion sein. Deshalb sollte beim Priapismus immer ein Arzt aufgesucht werden

    Quellenangabe
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    ¹https://www.aerzteblatt.de/archiv/67052/Sexualstoerungen-des-Mannes

    ²National Institutes of Health. Consensus development conference statement. Impotence. December 7–9, 1992. Int J Impot Res 1993; 5: 181–284.

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