Zusammenhänge, Symptome, Behandlung

Die Prostata, auch unter dem Namen Vorsteherdrüse bekannt, ist eine Drüse im männlichen Körper. Sie liegt unterhalb der Harnblase und umschließt die Harnröhre.
Die Prostata spielt eine wichtige Rolle beim Geschlechtsverkehr und produziert das Prostatasekret, ein Bestandteil des Ejakulats. Sie kann ihre Form verändern und verschließt bei der Erektion und Ejakulation die Harnröhre. So hilft sie, das Sekret in die Harnröhre zu drücken und eine Durchmischung von Urin und Sperma zu verhindern.
Im Alter vergrößert sich die Prostata bei vielen Männern. Warum das so ist und warum zwar viele, aber nicht alle Männer betroffen sind, kann man aktuell nicht genau sagen. Man vermutet, dass altersbedingte hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen. Denkbar sind vor allem Veränderungen in der Produktion und Verarbeitung von Testosteron und Dihydrotestosteron (DHT), die beide das Zellwachstum der Prostata beeinflussen.
Ein Tumor an der Prostata (Prostatakrebs, Prostatakarzinom) ist zwar deutlich seltener als die BPH, aber dennoch die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden 2020 62.850 Männer in Deutschland neu mit dieser Krebsart diagnostiziert. Das Risiko für diese Krebserkrankung steigt ab einem Lebensalter von 50 Jahren (jüngere Männer haben ein sehr geringes Risiko), wobei die Mehrzahl der Betroffenen zwischen 65 und 80 Jahre alt ist.
Prostatakrebs (Prostatakarzinom) kann lange Zeit symptomlos sein und anfänglich ähnliche Symptome wie die BPH verursachen. Schreitet die Erkrankung fort, kommen häufig Erektionsstörungen hinzu. Streuen die Tumorzellen im Körper, kann es zu allgemeinen Symptomen wie Gewichtsverlust oder Blutarmut (Anämie) kommen.
Die beiden Erkrankungen der Prostata stehen in keinem direkten Zusammenhang, eine BPH führt also nicht zu Prostatakrebs. Es ist jedoch möglich, dass beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten.
Die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) selbst verursacht keine Beschwerden. Erst wenn die vergrößerte Prostata die Harnröhre einengt, kommt es zu urologischen Beschwerden wie
Schreitet die BPH weiter fort, kann es unter anderem durch Harnverhaltung und vermehrten Restharn in der Harnblase zu Komplikationen wie
Viele Männer leben jedoch mit einer BPH ohne größere Einschränkungen. Verursacht die gutartige Prostatavergrößerung Probleme, die nicht (mehr) medikamentös behandelt werden können, wird häufig eine Operation vorgenommen, bei der die Prostata ganz oder teilweise entfernt werden, um den Druck auf die Harnröhre zu verringern.
Die gutartige Prostatavergrößerung kann im Wesentlichen auf drei verschiedene Arten zu Erektionsstörungen führen oder zu ihrer Entstehung beitragen:
Du entdeckst an Dir Symptome, die auf eine Prostatavergrößerung hinweisen oder leidest Du an Erektionsstörungen? Dann solltest Du Folgendes tun:
Eine gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, BPH) kommt vor allem bei Männern über 50 Jahren häufig vor. Symptome verursacht die Vergrößerung erst, wenn sie die Harnröhre einengt und zu Problemen beim Wasserlassen oder in schwereren Fällen zu Nierenproblemen führt. Erektionsstörungen durch BPH können entstehen, wenn die BPH zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führt, als Nebenwirkung einer BPH-Behandlung oder als Folge einer Prostata-Operation. Eine frühzeitige Behandlung einer gutartig vergrößerten Prostata kann Erektionsstörungen entgegenwirken. Es ist daher wichtig, dass Du frühzeitig eine Arztpraxis aufsuchst, solltest Du Symptome bei Dir bemerken. Treten bereits Erektionsstörungen auf, ist eine Behandlung mit Medikamenten oder mechanischen Hilfsmitteln möglich.
Eine vergrößerte Prostata kann unter anderem zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und der Ejakulation führen. Verbinden Betroffene den Geschlechtsverkehr mit Schmerzen, kann dies zu Erektionsstörungen durch eine mentale Blockade führen. Auch Medikamente zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung oder Prostata-Operationen können als Nebenwirkung oder Folgeerscheinung Erektionsstörungen verursachen.
Grundsätzlich ja. Das Risiko für Erektionsstörungen steigt mit dem Schweregrad der Erkrankung. Zum einen, weil stärker werdende Symptome eine größere körperliche und psychische Belastung darstellen. Zum anderen, weil mit Fortschreiten der Erkrankung stärkere Medikamente oder Operationen nötig werden. Beides kann die Entstehung von Erektionsstörungen begünstigen.
Medikamente wie Finasterid oder Dutasterid können als Nebenwirkung Erektionsstörungen verursachen. Operative Eingriffe – auch minimalinvasive Verfahren – können Nerven oder Blutgefäße schädigen und so zur Entstehung von Erektionsstörungen beitragen.
Idealerweise sollte eine gutartige Prostatavergrößerung frühzeitig behandelt werden, um das Entstehen von Erektionsstörungen zu vermeiden. Generell kann ein auf die körperliche und mentale Gesundheit bedachter Lebensstil dazu beitragen, die Erektionsfähigkeit zu stärken. Auch eine gut trainierte, starke Beckenbodenmuskulatur kann die sexuelle Funktion verbessern.
Nein, Viagra® bestellen ohne Rezept ist nicht erlaubt. Da es sich um ein rezeptpflichtiges Potenzmittel handelt, ist der Erwerb nur mit einem gültigen ärztlichen Rezept möglich. Dies dient Ihrer Sicherheit, da eine medizinische Beratung wichtig ist, um mögliche Risiken und Wechselwirkungen auszuschließen.
Ja, Sildenafil bestellen ist online möglich. Allerdings handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament. Das bedeutet, dass Du ein gültiges ärztliches Rezept benötigst, um Sildenafil legal zu erwerben. Ohne Rezept ist der Verkauf nicht erlaubt.
Die auf unserer Website veröffentlichten Artikel dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Obwohl wir uns bemühen, genaue und aktuelle Informationen bereitzustellen, können wir nicht garantieren, dass alle Inhalte fehlerfrei oder vollständig sind. Wir empfehlen Dir dringend, bei gesundheitlichen Fragen oder Bedenken immer einen Arzt / eine Ärztin oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson zu konsultieren. Die Verwendung von Informationen aus unseren Artikeln erfolgt auf eigenes Risiko. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Verluste, die sich aus der Verwendung der bereitgestellten Informationen ergeben. Unsere Artikel stellen keine medizinische Diagnose dar und dürfen nicht als Ersatz für eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung angesehen werden. Jeder individuelle Gesundheitszustand erfordert eine persönliche ärztliche Beurteilung und Beratung.