Fruchtbarkeit
Kinderwunsch

Steigerung der männlichen Fruchtbarkeit: Tipps zum Familienglück

Manchmal lässt das erhoffte Familienglück lange auf sich warten. Wenn es trotz alledem einfach nicht klappen möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten, doch noch den erhofften Familienzuwachs zu ermöglichen.

Autor:
Patrick Möller
Geprüft von:
Aktualisiert:
31.3.2020
Vater hält sein Kind beim Sonenuntergang in die Luft | Jude Beck - Unsplash
Vater hält sein Kind beim Sonenuntergang in die Luft | Jude Beck - Unsplash

Für viele Menschen ist ein Baby der Inbegriff des vollkommenen Familienglücks. Stellt sich dann jedoch heraus, dass eine Schwangerschaft vergleichsweise lange auf sich warten lässt, macht sich der Frust schnell breit. Auch wenn es in einer gesunden Partnerschaft definitiv nicht zu Schuldzuweisungen kommen sollte, stellt sich dennoch die Frage, woran es liegt, dass der Kinderwunsch über einen langen Zeitraum hinweg unerfüllt bleibt. 

In der heutigen Zeit stellt eine geringe Fruchtbarkeit beim Mann schon lange kein Tabuthema mehr dar. Im Gegenteil: Immer mehr Männer interessieren sich für Möglichkeiten, ihre Spermienqualität zu verbessern, um so den Traum vom eigenen Baby verwirklichen zu können.

Doch wie leicht oder schwer lässt sich die Qualität der eigenen Spermien tatsächlich verbessern? Für viele mit geringer Fruchtbarkeit stellt diese Frage eine große Herausforderung dar. Die gute Nachricht: Viele Tipps, die dabei helfen können die Qualität der Spermien zu verbessern und die eigene Fruchtbarkeit zu steigern, lassen sich leicht in den Alltag integrieren. 

Potenzielle Ursachen für eine geringe Fruchtbarkeit des Mannes

Grundsätzlich gilt, dass verminderte Fruchtbarkeit beim Mann auf unterschiedliche Ursachen zurückgeführt werden kann. Anhand verschiedener Faktoren kann man in der Selbstrecherche schon einige Ursachen ausschließen oder in Betracht ziehen. So kann Unfruchtbarkeit beim Mann beziehungsweise eine niedrige Spermaqualität unter anderem die Folge von Stress, einer unausgeglichenen Ernährung und körperlichen Beschwerden sein. Um hier angemessen reagieren und gegensteuern zu können, ist es wichtig, den tatsächlichen Grund für die bestehenden Beschwerden zu kennen. 

Tipps für eine bessere Spermienqualität 

So unglaublich es auch klingen mag: Manchmal hilft eine bloße Veränderung des bestehenden Lebensstils dabei, den Kinderwunsch auf natürliche Weise doch noch zu realisieren und den Frust über eine scheinbare Unfruchtbarkeit beim Mann zu überwinden. 

➀ Tipp: Ausreichend Schlaf und Stress abbauen

Viel Stress und wenig Schlaf sorgen dafür, dass sich der Körper einen Großteil des Tages in Alarmbereitschaft befindet. Diese Faktoren erweisen sich nicht nur als gesundheitsschädlich, sondern können auch die Qualität der Spermien beeinflussen und somit die Chancen auf eine Schwangerschaft verschlechtern. 

➁ Tipp: Rauchen aufgeben 

Rauchen gilt nicht nur als einer der Hauptauslöser für Lungenkrebs, sondern kann ebenfalls die Qualität der Spermien verschlechtern und somit auch die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Die gute Nachricht: Wer das Rauchen aufgibt, spürt die positiven Auswirkungen seiner Entscheidung meist relativ schnell. Auch die Spermienqualität verbessert sich vergleichsweise rasch, wenn der regelmäßige Nikotinkonsum gedrosselt beziehungsweise eingestellt wird.

➂ Tipp: Ausreichend Bewegung 

Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich die positiven Auswirkungen regelmäßiger Bewegungseinheiten unter anderem auch in einer verbesserten Spermienqualität zeigen können. Glücklicherweise reicht es hier in der Regel schon aus, seinen Körper im Rahmen einfacher Kraft- und Ausdauerübungen zu fordern. Oder anders: Es braucht keine Marathonvorbereitung, um seine Spermienqualität zu verbessern. 

➃ Tipp: Eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Nährstoffen 

Leider werden die positiven Auswirkungen einer ausgewogenen Ernährung im Alltag immer noch von vielen Menschen unterschätzt. Neben einer Steigerung der Lebensqualität und einer verbesserten Gesundheit verbinden immer mehr Experten auch eine Verbesserung der Spermaqualität und der Fruchtbarkeit mit einem gesunden Lebensstil. 

Doch was bedeutet das eigentlich für den empfohlenen Ernährungsplan der Betroffenen? Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft lässt sich bei der Frau durch einen normalen Testosteronspiegel erhöhen. Der Testosteronspiegel wiederum kann durch eine ausgewogene Ernährung und die passenden Vitamine beeinflusst werden.

Damit diese Grundvoraussetzung jedoch gewährleistet werden kann, braucht es eine Ernährung, die unter anderem auf einer ausreichenden Dosis Zink, Selen, Vitamin B 6, Vitamin B 12 und Folsäure basiert. Da diese Vitamine jedoch schwer über die normale Ernährung in benötigter Menge aufgenommen werden, empfiehlt es sich, mit Nahrungsergänzungsmitteln zu arbeiten. Spring bietet hier mit TESTOPLUS den optimalen Vitamin-Boost, um die Spermienqualität auf Vordermann zu bringen. So kann dem Körper genau das geboten werden, was er braucht, um seine Spermienqualität zu erhöhen und die Voraussetzungen für die Empfängnis zu optimieren.  

In-vitro-Fertilisation: Letzte Chance

Hilft alles nicht und die Verzweiflung droht überhand zu nehmen, gibt es für viele Paare eine letzte Chance, doch noch zum gewünschten Familienglück zu kommen: Die künstliche Befruchtung.

Um diese jedoch schlussendlich erfolgreich realisieren zu können, müssen unterschiedliche Schritte durchlaufen und kleine beziehungsweise größere medizinische Höchstleistungen realisiert werden. 

In der Regel stellt die sogenannte „Befruchtung im Glas“ den letzten Schritt innerhalb einer Kette verschiedener Möglichkeiten dar. Oftmals gelingt es betroffenen Paaren nämlich schon vorher, die Spermienqualität des Mannes zu verbessern und somit doch noch auf natürlichem Wege schwanger zu werden. 

Fazit

Die Gründe dafür, dass das Wunschkind so lange auf sich warten lässt, können vielseitig sein. Doch auch wenn gerade in dieser spannenden Zeit das Warten besonders schwerfällt, ist es in der Regel am sinnvollsten, zunächst nach den Ursachen der möglichen Unfruchtbarkeit zu forschen, um dann gegenzusteuern. 

Vielleicht braucht es keine aufwendige In-vitro-Fertilisation, wenn „nur“ eine nicht-ausgewogene Ernährung die Ursache des Problems darstellt? Besonders mit Hinblick auf einen bestehenden Kinderwunsch zeigt sich immer wieder, dass es manchmal doch die beste Entscheidung ist, ein wenig Ruhe einkehren zu lassen und das Gefühl für den eigenen Körper und einen gesunden Lebensstil nicht zu verlieren.

Quellenangaben

Die Erklärungen und Aufzählungen möglicher Behandlungsoptionen sind rein informativ und ersetzen weder die Rücksprache mit Deinem Arzt noch die Aufklärungen über die Einnahme, Wirkungsweise und Nebenwirkungen aus dem produktspezifischen Beipackzettel.
Patrick Möller
Patrick Möller
Patrick Möller ist Content Creator bei GoSpring und dafür verantwortlich, fundiertes medizinisches Fachwissen in leicht verständliche und unterhaltsame Worte zu kleiden. Er ist seit 2005 als Autor tätig und bewegt sich seit dem spielend zwischen Themen wie eSports, Erektionsstörungen und Salafismus-Aufklärung.

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