Die Funktion von Testosteron im männlichen Körper | GoSpring

Testosteron Wirkung

Die Funktion von Testosteron im männlichen Körper

Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon und hat eine umfangreiche sowie vielfältige Wirkung auf den männlichen Körper. Das Hormon ist  für die Entwicklung der Geschlechtsmerkmale verantwortlich und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Spermienproduktion.

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Das Wichtigste in Kürze

    Testosteron wird zu etwa 90 Prozent in den Hoden produziert. Aber auch die Nebennieren können (bei beiden Geschlechtern) das Hormon bis zu einem gewissen Maße bilden.

    Ein Testosteronmangel oder -überschuss kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Bei einem Verdacht sollte deshalb eine Ärztin / ein Arzt konsultiert werden.

    Störungen des Testosteronspiegels können nicht nur Männer, sondern auch Frauen betreffen.

    Was bewirkt Testosteron bei Männern

    Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, die das Hormon Testosteron übernimmt.

    Entwicklung und Erhaltung der männlichen Geschlechtsmerkmale

    Testosteron fördert das Wachstum der Hoden und Nebenhoden. Es ist auch für die Entwicklung des Penis und der Samenbläschen sowie für die Ausbildung der Prostata und der männlichen Harnröhre notwendig.  Darüber hinaus wirkt sich Testosteron auf das Wachstum der Körperbehaarung und auf die Stimme aus. So löst das Hormon in der Pubertät den Stimmbruch aus und fördert eine tiefere Stimme.  

    Einfluss auf die Libido und sexuelle Funktionen

    Hat Mann einen besonders ausgeprägten Sexualtrieb (Libido), kann dies an einem hohen Testosteronspiegel liegen. Denn das Hormon spielt bei der Steigerung des sexuellen Verlangens und bei der Regulierung der Erektionen eine entscheidende Rolle. Auch die Spermienproduktion und damit die Fruchtbarkeit des Mannes werden beeinflusst. 

    Allerdings führt im Umkehrschluss ein erhöhter Testosteronspiegel nicht automatisch zu einer Steigerung der sexuellen Funktionen. Denn für eine gesunde Sexualität gilt es auch weitere Faktoren zu berücksichtigen.

    Geschlechtsunspezifische Wirkung von Testosteron

    Obwohl Testosteron das wichtigste männliche Sexualhormon ist, weist es im menschlichen Körper auch geschlechtsunspezifische Wirkungen auf.  

    Da es die Produktion von roten Blutkörperchen erhöht und körpereigene Entzündungsreaktionen reduziert, kann es auf diese Weise das Immunsystem stärken. Auch einige kognitive Fähigkeiten wie etwa die räumliche Wahrnehmung, das mathematische Vorstellungsvermögen sowie das Gedächtnis scheinen teilweise vom Testosteronspiegel abhängig zu sein[1].

    Steigerung der Muskelmasse und Knochenmineraldichte

    Auch in Bezug auf Wachstum und Entwicklung von Muskelzellen spielt das Hormon eine wichtige Rolle und bewirkt eine Steigerung der Muskelmasse und -kraft. Des Weiteren fördert es die Knochenbildung und hemmt gleichzeitig den Knochenabbau. Damit kann Testosteron helfen, das Risiko von Knochenbrüchen und Osteoporose zu reduzieren.

    Regulation des Fettstoffwechsels

    Bei einem ausgeglichenen Hormonhaushalt beeinflusst Testosteron den Stoffwechsel von Fetten und Kohlenhydraten im Körper und fördert so die Fettverbrennung. Somit kann es zur Reduktion von Körperfett und zur Erhöhung des Muskelanteils beitragen. Das Risiko, an Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Fettleibigkeit zu erkranken, ist bei einem hohen bzw. ausgeglichenen Testosteronspiegel niedriger[2].

    Ursachen und Symptome von hormonellen Störungen

    Liegt eine Störung des Hormonsystems vor, kann es zu einer Abnahme oder Erhöhung der Testosteronproduktion kommen. Die Folge ist ein Testosteronmangel bzw. -überschuss.

    Der genaue Wert des Testosteronspiegels lässt sich über das Blut ermitteln.

    Welcher Wert ist normal?

    Die Testosteronkonzentration liegt im Blutserum eines erwachsenen Mannes zwischen 2,41 und 8,27 µg/l. Wobei diese Werte für eine Blutentnahme zwischen acht und zehn Uhr morgens gelten.³

     Testosteron ist überwiegend an Proteine gebunden. Nur ein kleiner Teil kreist damit frei im Blut.  Zur besseren Beurteilung, ob eine Störung des Testosteronspiegels vorliegt, wird oft auch der Testosteron-Quotient herangezogen, der das biologisch wirksame, freie Testosteron abbildet.

    Dieser liegt, abhängig vom Alter, bei Männern zwischen 7 bis 100 Prozent.[3]

    Testosteronmangel

    Wenn Betroffene zu wenig des männlichen Sexualhormons im Körper haben, wird von einem Testosteronmangel gesprochen. Diese Störung des Hormonhaushalts wird auch Hypogonadismus genannt.

    Die Ursachen sowie die Symptome können sehr vielseitig sein. Die wichtigsten und am häufigsten vorkommenden sind im Folgenden aufgelistet:

    Mögliche Ursachen[4] Symptome [4]
    • Störungen der Hodenfunktion, z.B. durch Erkrankungen oder Verletzungen
    • Erkrankungen der Hirnanhangdrüse, z.B. Tumoren oder Entzündungen
    • Alterungsprozess und damit verbundener Rückgang der Hodenfunktion
    • Chronische Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Niereninsuffizienz
    • Nebenwirkung durch die Einnahme von Anabolika oder Drogen
    • Schwere Unterernährung
    • verminderte Libido (sexuelles Verlangen
    • Erektionsstörungen (Impotenz)
    • verringerte Körperbehaarung
    • Müdigkeit und Energiemangel
    • Depressionen und Stimmungsschwankungen
    • Abnahme der Muskelmasse und Kraft
    • Verminderung der Knochendichte (Osteoporose)
    • Gewichtszunahme und Fettansammlung
    • Anämie (Blutarmut)
    • Gynäkomastie (Vergrößerung der Brustdrüsen bei Männern)

    Die beschriebenen Symptome sind unspezifisch und können somit auch auf andere Krankheiten hinweisen. Bei Beschwerden sollte deshalb eine Ärztin / ein Arzt aufgesucht werden.

    Testosteronüberschuss

    Ein Testosteronüberschuss tritt sehr selten auf. Sollte eine solche Störung vorliegen, ist es wichtig, die mögliche Ursache dafür herauszufinden, um ernst zu nehmende medizinische Probleme ausschließen zu können.

    Mögliche Ursachen[5] Symptome
    • Tumore in den Hoden oder in der Nebenniere
    • ungewöhnliche Vermehrung von Zellen in der Nebennierenrinde (Hyperplasie)
    • Krebserkrankung (Karzinom) der Nebenniere
    • Akne
    • Vergrößerung der Brustdrüsen (Gynäkomastie)
    • Vermehrte Körperbehaarung und Bartwuchs
    • Stärkere Muskelentwicklung
    • Verminderte Fruchtbarkeit
    • Veränderungen in der Stimmung und dem Verhalten, wie z.B. Aggressivität oder Reizbarkeit
    • Erhöhtes sexuelles Verlangen
    • Schlafstörungen

    Hinweis: Die Symptome eines Testosteronüberschusses können je nach Geschlecht und Alter unterschiedlich sein.

    Behandlung eines Testosteronmangels

    Abhängig von der zugrunde liegenden Ursache und dem Schweregrad der Erkrankung kann ein Testosteronmangel auf verschiedene Arten behandelt werden. Als mögliche Behandlungsoptionen können eine Hormonersatztherapie, die Einnahme von Medikamenten sowie chirurgische Maßnahmen in Betracht gezogen werden.   

    Hormonersatztherapie

    Eine Hormonersatztherapie erfolgt über die Verwendung von Gelen, durch Injektionen oder mithilfe von Pflastern. Welche Darreichungsform am besten geeignet ist, wird dabei von der Ärztin /dem Arzt individuell und gemeinsam mit dem Patienten definiert.

    Behandlung mit Medikamenten

    Auch eine erfolgreiche Behandlung in Form von Tabletten ist möglich. Dazu müssen die Medikamente jedoch mehrmals am Tag eingenommen werden. Weil sie in einigen Fällen trotzdem nicht zum gewünschten Erfolg führen, wird diese Behandlungsoption heutzutage eher selten eingesetzt.

    Zusammenfassung

    Bluthochdruck kann durch geschädigte Blutgefäße und eine gestörte Durchblutung die Potenz und das Entstehen einer Erektion beeinträchtigen. Insbesondere kann leichter Bluthochdruck bereits durch die Anpassung des Lebensstils gesenkt und somit die Erektionsstörung gelöst werden. Bei Männern mit Bluthochdruck können auch PDE-5-Hemmer helfen, Erektionsstörungen zu behandeln. Bei der Einnahme sollte allerdings auf Wechselwirkungen mit bestimmten Blutdrucksenkern und vorliegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen geachtet werden.

    Häufige Fragen
    Quellenangaben
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