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Erektionsstörungen nach Herzproblemen

Erektionsstörungen nach Herzproblemen sind keine Seltenheit. Darauf solltest Du achte.

Erektionsstörungen nach Herzproblemen sind keine Seltenheit. Kein Wunder, wirkt sich doch die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems entscheidend auf die Erektionsfähigkeit aus. Erektionsstörungen wiederum können ein Warnzeichen sein, das auf Herzerkrankungen hinweist.

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Das Wichtigste in Kürze

    Erektionsstörungen können viele Auslöser haben. Durch die enge Verknüpfung der Erektionsfähigkeit und der Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems treten Erektionsstörungen jedoch häufig nach Herzproblemen auftreten.

    Erektionsstörungen nach Herzinfarkt kommen aus verschiedenen Gründen vor: Sowohl körperliche als auch medikamentöse und psychische Faktoren spielen eine Rolle.

    Erektionsstörungen sollten nach Möglichkeit ärztlich untersucht werden, um eine zugrundeliegende Herzerkrankung auszuschließen.

    Können Herzerkrankungen Erektionsstörungen auslösen?

    Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems stehen in einem engen Zusammenhang mit Erektionsstörungen: Eine Erektion kann nur dann zustandekommen, wenn ausreichend Blut in die Schwellkörper des Penis einfließt. Ist dieser Blutfluss gestört, sind häufig Erektionsstörungen die Folge.

    Probleme mit dem Erreichen und Aufrechterhalten einer Erektion infolge einer Herzerkrankung können verschiedene Hintergründe haben, die organisch, medikamentös und psychisch bedingt sein können. Häufig liegen auch verschiedene Faktoren vor, die zu Erektionsstörungen führen.

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    Wie wird eine Erektile Dysfunktion diagnostiziert?

    Eine Erektile Dysfunktion ist eine offiziell anerkannte Erkrankung. Für die Diagnose müssen spezielle Kriterien erfüllt sein:

    • Grundvoraussetzung für eine Erektile Dysfunktion ist, dass es einem Mann nicht möglich ist, eine Erektion zu erreichen oder lange genug aufrechtzuerhalten, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu erleben.
    • Die Erektionsprobleme müssen über einen längeren Zeitraum vorliegen. Für eine offizielle Diagnose sollte dies mindestens ein halbes Jahr umfassen.

    Bestehen Erektionsprobleme innerhalb eines kürzeren Zeitraums, liegt nicht unbedingt eine Erkrankung vor: Bei vielen Männern treten zeitweise entsprechende Probleme auf.

    Organische Aspekte von Herzerkrankungen, die Erektionsstörungen verursachen

    Herzerkrankungen können zu organischen Veränderungen führen, die Erektionsstörungen verursachen. Beispielhaft gehen wir hier auf zwei Krankheitsbilder und ihren Zusammenhang mit Erektiler Dysfunktion ein:

    Herzinsuffizienz

    Krankheitsbild: Bei einer Herzinsuffizienz ist der Herzmuskel durch eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit nicht mehr in der Lage, eine ausreichende Blutversorgung der Organe sicherzustellen.

    Einfluss auf die Erektionsfähigkeit: Die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Herzmuskels hat einen direkten Einfluss auf die Erektionsfähigkeit, die infolge in der Regel stark gemindert ist.

    Arteriosklerose

    Krankheitsbild: Auch “Arterienverkalkung” genannt, kommt diese Erkrankung vergleichsweise häufig vor. Hierbei lagern sich sogenannte Plaques an den Wänden der Blutgefäße an. Dies kann zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen, wie etwa einem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

    Einfluss auf die Erektionsfähigkeit: Die Ablagerungen in den Blutgefäßen erschweren den ungehinderten Blutfluss. Hierdurch füllen sich die Schwellkörper des Penis mit weniger Blut - infolgedessen wird das Erreichen einer Erektion erschwert.

    In manchen Fällen wird Personen, die an einer Herzerkrankung leiden, auch generell von Geschlechtsverkehr abgeraten, da die organischen Veränderungen, verbunden mit körperlicher Belastung, ein zu hohes Risiko darstellen.

    Herz-Medikamente, die zu Erektionsstörungen führen

    Einige Medikamente, die für die Behandlung von Herzproblemen eingesetzt werden, können zu Erektionsproblemen führen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um die folgenden Mittel:

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    • Blutdrucksenker
    • Beruhigungsmittel
    • Antidepressiva
    • Diuretika

    Treten Erektionsstörungen als Nebenwirkungen auf, können diese in vielen Fällen behandelt werden. Häufig ist zum Beispiel die zusätzliche Einnahme eines PDE-5-Hemmers möglich, der die Symptomatik verbessert.

    Psychische Faktoren, die Erektionsprobleme bedingen können

    Betroffene von Herzerkrankungen sind oft von psychischen Faktoren betroffen, die Erektionsprobleme auslösen oder verstärken können. In diesem Kontext berichten Männer häufig von den folgenden Symptomen:

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    • Schlafstörungen, wie etwa Schlafmangel,  der zu stark ausgeprägter Müdigkeit führen kann.
    • Allgemeine Abgeschlagenheit, die das Energieniveau dauerhaft niedrig halten kann.
    • Negative Veränderungen der Stimmung bis hin zu Depressionen, die mit einem verminderten Interesse für tägliche Aktivitäten einhergehen.

    Infolge von Herzerkrankungen treten diese Symptome besonders häufig auf: Die Erkrankung ist für viele Betroffene nicht einfach zu verarbeiten. Hilfsangebote, wie etwa eine psychologische Beratung oder Psychotherapie, können bei Problemen dieser Art unterstützen.

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    Ist die Einnahme von Potenzmitteln nach Herzproblemen sicher?

    Die Möglichkeit einer Einnahme von Potenzmitteln nach Herzproblemen sollte immer individuell abgeklärt werden. Eine Behandlung mit PDE-5-Hemmern, wie etwa Viagra, ist jedoch in vielen Fällen sicher und hilft Männern, ihre Erektionsprobleme zu überwinden.

    Erektionsprobleme als Warnsignal für Herzerkrankungen

    Durch den engen Zusammenhang zwischen der Erektionsfähigkeit und der Gesundheit des Herz-Kreislaufsystems können Erektionsstörungen ein Warnsignal für sich entwickelnde Herzprobleme sein. Dies gilt insbesondere ab dem mittleren Lebensabschnitt, der mit einem erhöhten Risiko für Herzprobleme verbunden ist.

    Betroffene bemerken häufig zunächst nicht, dass sie an einer Herzerkrankung leiden. Erektionsstörungen können hier ein ernstzunehmendes Warnsignal sein. Eine in den USA durchgeführte Studie etwa bestätigt den engen Zusammenhang zwischen Erektionsproblemen und Herzerkrankungen: 6,3% der Männer, die von Erektionsstörungen berichteten, erlitten in den folgenden vier Jahren einen kardiovaskulären Vorfall. Gegenüber den 2,6%, die vor dem Vorfall nicht an Erektionsstörungen litten, stellt dies ein deutlich erhöhtes Risiko dar (1).

    Ärzte und Ärztinnen sind aus diesen Gründen dazu angehalten, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung auszuschließen, bevor Potenzstörungen anderweitig behandelt werden. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn Risikofaktoren, wie etwa ein regelmäßiger Tabakkonsum, vorliegen. 

    Wann ist eine ärztliche Beratung sinnvoll?

    Erektionsprobleme können ein Hinweis darauf sein, dass eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt. Sinnvoll ist eine ärztliche Beratung vor allem dann, wenn die Symptome über einen längeren Zeitraum hinweg vorliegen und bei den Betroffenen einen Leidensdruck verursachen. Zudem wird bei Vorliegen der folgenden Risikofaktoren eine ärztliche Untersuchung unbedingt empfohlen:

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    • Männer ab mittlerem Alter
    • Regelmäßiger Tabak- oder Alkoholkonsum
    • Chronische Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes
    • Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie etwa Bluthochdruck
    • Erhöhte Cholesterinwerte
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen im familiären Umfeld

    Zusammenfassung

    Erektionsstörungen und Herzprobleme stehen in einem engen Zusammenhang: Einerseits bedingen Herzerkrankungen häufig Erektionsprobleme. Auch kann eine Erektile Dysfunktion häufig ein Warnsignal für eine zugrundeliegende Herzerkrankung sein. Eine ärztliche Untersuchung der Symptomatik ist deshalb in vielen Fällen sinnvoll.

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