Was genau ist erblich bedingter Haarausfall?

Schon der Großvater hatte seine meisten Haare verloren, schließlich der eigene Vater und irgendwann stellen wir an uns selbst fest, dass sich langsam Geheimratsecken bilden: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir an erblich bedingtem Haarausfall leiden. Kein Wunder: 80% aller Männer sind davon betroffen und bald ziert ihren Kopf nur noch ein seitlicher Haarkranz – sofern nichts dagegen unternommen wird.

Erblich bedingter Haarausfall auf einen Blick

Was ist erblich bedingter Haarausfall?

Erblich bedingter Haarausfall, im Fachjargon bekannt als androgenetische Alopezie, kann von Generation zu Generation weitergereicht werden und gilt als häufigste Form des Verlusts der Haare. Bis zu 80% aller Männer leiden in ihrem Leben an erblich bedingtem Haarausfall. Dabei ist es üblich, dass im Alter von 20 Jahren bereits der erste Schub kommt, der zweite folgt daraufhin oft zwischen dem 35. Und 45. Lebensjahr.

Entwicklung des erblich bedingten Haarausfalls

In der Regel beginnt er damit, dass sich sogenannte Geheimratsecken bilden – die Haargrenze verschiebt sich entsprechend immer mehr nach hinten. In den folgenden Jahren fallen die Haare nicht nur in der Nähe der Stirn aus, sondern ebenso am Hinterkopf. Nach und nach entsteht dort so eine kreisförmige Glatze, ebenfalls als Tonsur bekannt, bis schließlich nur noch im Nacken Haare übrig bleiben.

Was ist der Unterschied zu kreisrunden und diffusen Haarausfall?

Während erblicher bedingter Haarausfall nicht durch äußere Einflüsse entsteht, sondern von Generation zu Generation weitergegeben wird, finden sich unter den Ursachen von kreisrundem und diffusen Haarausfall verschiedene Möglichkeiten wie Stress, Schilddrüsenfehlfunktionen oder Operationen. Anders als in den anderen Formen endet der erblich bedingte Haarausfall nicht von alleine.

Außerdem unterscheiden sie sich in den Symptomen und im Verlauf. Beim kreisrunden Haarausfall entstehen über den gesamten Kopf verteilt kahle, runde bzw. ovale Herde, in denen die Haare vollständig ausfallen, während die restliche Kopfhaut mit vollem Haar bedeckt ist. Der diffuse Haarausfall führt wiederum zu gleichmäßig dünnem Haar, verteilt über den gesamten Kopf.

Wusstest Du schon?

Androgenetisch Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls, betrifft 80% aller Männer und lässt sich nur mit ausgewählten Medikamenten nachhaltig behandeln.

Ursachen des erblich bedingter Haarausfalls

Wie es der Name schon verrät, ist die Genetik ursächlich für den erblich bedingten Haarausfall. Äußere Faktoren wie Stress können den Verlauf verstärken, sind aber nicht ursächlich dafür. Aus dem Grund endet der erblich bedingte Haarausfall auch nicht einfach, sofern nichts dagegen unternommen wird. Die genetische Veranlagung lässt sich nämlich nicht ändern – der Haarverlust aber mit medizinischen Mitteln stoppen.

Wusstest Du schon?

Haarausfall-Medikamente, die bei Themen wie Stress oder Infektionskrankheiten ansetzen, wirken bei erblich bedingtem Haarausfall nicht. Generell gilt: Je früher mit der Behandlung mit Medikamenten wie Minoxidil oder Finasterid begonnen wird, desto höher die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Schluss mit erblich bedingtem Haarausfall

Trotz genetischer Veranlagung ist erblich bedingter Haarausfall kein Urteil auf Lebenszeit. Mittel wie Minoxidil und Finasterid können den Haarverlust stoppen. In unserer Online-Diagnose erfährst Du, ob Du unter erblich bedingtem Haarausfall leidest und was Du dagegen tun kannst.

Erste Anzeichen für erblich bedingten Haarausfall

Werden die Haare am vorderen Teil deines Kopfes allmählich dünner und gehen zurück, kann das ein erstes Anzeichen für erblich bedingten Haarausfall sein. Der zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass sich zunächst einmal Geheimratsecken bilden, bevor später eine Tonsur am Hinterkopf entsteht. Einmal ausgefallene Haare kehren unbehandelt nicht wieder zurück – und die betroffenen Stellen bleiben kahl.

Wusstest Du schon?

Etwa 80% aller Männer leiden unter erblich bedingtem Haarausfall. Verschiedene Medikamente können den Verlauf allerdings verlangsamen und sogar wieder neues Haarwachstum anregen.

Erblich bedingten Haarausfall stoppen

Haarausfall lässt sich erstmal ganz einfach diagnostizieren: Fallen mehr Haare aus als nachwachsen, sprechen wir von Haarausfall. In der Praxis bedeutet das in der Regel: Pro Tag wachsen dem Menschen 100 Haare – fallen mehr als diese 100 aus, handelt es sich um Haarausfall. Um genauer zu definieren, von welcher Art der Patient betroffen ist, schaut sich der Arzt die verschiedenen Symptome und Ursachen an. Ein Hinweis ist vor allem die Bildung von Geheimratsecken – ursächlich für den Haarausfall ist in der Regel kein äußerer Einfluss. Vielmehr beginnt er einfach so im Alter um die 20 Jahre – weiter vererbt von den Eltern.

Was gegen erblich bedingten Haarausfall hilft

Zum Glück gibt es Wege, dieser Form des Haarausfalls Einhalt zu gebieten, zu stoppen und für neues Haarwachstum zu sorgen. Einer dieser Wege nennt sich Minoxidil und ist ein Wirkstoff, der als Schaum oder als Lösung auf den betroffenen Stellen der Kopfhaut aufgetragen werden kann – und nach anfänglich verstärktem Haarverlust nach einigen Monaten für einen Stopp und für ein Nachwachsen der Haare sorgt. Genauso verhält es sich mit Finasterid, das wiederum in Form von Tabletten eingenommen wird.

Neben den verschreibungspflichtigen Medikamenten Minoxidil und Finasterid gibt es noch weitere Möglichkeiten zur Behandlung des Haarverlusts: Zum einen gibt es rezeptfreie Medikamente, Shampoos und Schaumanwendungen, zum anderen kann ein gesunder Lebensstil den Verlauf des erblich bedingten Haarausfalls zumindest verlangsamen.

Minoxidil

Minoxidil ist ein apothekenpflichtiges Medikament, das – aufgetragen als Schaum oder Lösung – den Haarausfall stoppt und für ein verstärktes Haarwachstum sorgt.

Finasterid

Finasterid ist ein rezeptpflichtiges Medikament - das nimmt der Betroffene in Form von Tabletten ein. Durch die tägliche Einnahme endet der Haarausfall nach einigen Monaten und die Haare wachsen nach.

Wusstest Du schon?

Erblich bedingter Haarausfall kann nicht wie andere Formen des Haarausfalls mit der Zeit einfach aufhören durch die Änderung von äußeren Umständen. Deshalb muss medizinisch dagegen vorgegangen werden.

Verlauf und Prognose

Alles beginnt damit, dass das Haar auf der Kopfhaut allmählich dünner wird. Nach und nach zeichnet sich an der Stirn die Bildung von sogenannten Geheimratsecken ab, an denen die Haare mehr und mehr vollständig ausfallen. Wann genau das passiert, ist von Person zu Person unterschiedlich – oft beginnt dieser Prozess aber schon um das 20. Lebensjahr herum. Von den Geheimratsecken zieht der Haarverlust weiter über den gesamten Vorderkopf.

Im weiteren Verlauf kommt noch eine weitere Stelle hinzu: So wird das Haar schließlich am Hinterkopf nach und nach dünner und beginnt auszufallen, sodass sich hier bald eine runde, kahle Stelle bildet, um die herum nur noch ein gewisser Haarkranz bestehen bleibt. Das Endergebnis des erblich bedingten Haarausfalls ist meist ein vollständiger Verlust der Haare, bei dem meist nur ein seitlicher Haarkranz zurückbleibt.

Das sogenannte Hamilton-Norwood-Schema hilft beim Erkennen der einzelnen Phasen und kann eine Prognose über den weiteren zeitlichen Verlauf geben. Je nachdem, wann welche Phase erreicht wird, lässt sich der weitere Verlauf bestimmen.

Wusstest Du schon?

Abhängig vom Beginn des erblich bedingten Haarausfalls sprechen die Experten bei den Ausprägungen vom Early Wildfire (Beginn mit 20), Early Smoldering (Beginn mit 30) oder vom Late Onset (Beginn mit 40).

Übersicht

Erfahre mehr zum Thema Haarausfall – von Ursachen, Formen über Behandlungsmethoden.

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Es gibt verschiedene Lösungen gegen Haarausfall. Bekannt sind besonders Minoxidil & Finasterid.

Häufige Fragen

Für wen ist Minoxidil geeignet?

Frauen und Männer die über 21 Jahre alt sind dürfen Minoxidil verwenden. Hier ist aber die Dosierung zu beachten. Minoxidil 2% ist für Frauen während Minoxidil 5% für Männer geeignet ist.

Was ist die richtige Anwendung von Minoxidil?

Möchtest Du deinen Haarausfall stoppen, trägst Du Regaine idealerweise morgens und abends auf die betroffenen Stellen deiner Kopfhaut auf, solange sie trocken ist. Dafür verwendest du jeweils ein 1 mg des Wirkstoffs. Nach der Anwendung solltest Du vier Stunden auf das Haare waschen oder föhnen verzichten, um die Wirkung Regaines nicht zu beeinträchtigen. Genauso empfehlen wir, Alkohol und Drogen abzusagen.

Ist Minoxidil für Bartwuchs geeinigt?

Ja Minoxidil kann zur Förderung des Bartwuchs verwendet werden. Spring empfiehlt Dir aber das nicht zu machen da Minoxidil zur Unterstützung von Haarwuchs bei Haarausfall auf der Kopfhaut geeignet ist.

Für wen ist Finasterid geeignet?

Finasterid ist nur für Männer geeignet. Wer unter androgenetischer Alopezie, das heißt erblich bedingtem Haarausfall leidet, kann mit der Einnahme von Finasterid diesem entgegen wirken. Jedoch ist es wichtig, dass Männer die älter als 41 Jahre alt sind vor der Einnahme von Finasterid dies mit ihrem Urologen absprechen.

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