Haarausfall Ursachen beim Mann

Du bist nicht The Rock, Jason Statham oder Walter White? Wenn das so ist, ist eine Glatze vielleicht nicht die ideale Frisur für Deine Kopfform – und Haarausfall Dein natürlicher Feind. Wer weiß, was die Ursachen dafür sind, kann Haarausfall entsprechend vorbeugen. Wir wissens und verraten es Dir.

Haarausfall: Die Ursachen auf einen Blick

Psychische und seelische Ursachen für Haarausfall

Haarausfall fängt im Kopf an, nein, wirklich. Zumindest ist eine der möglichen Ursachen psychische und seelische Belastung – und die kann ganz unterschiedliche Formen haben. Ein relevanter Faktor ist, wie bei fast jeder Krankheit, Dein persönlicher Stressfaktor. Eigentlich ist Stress eine gute Sache: Er ermöglicht es uns, auf unsere Energiereserven zurückzugreifen, um Herausforderungen zu bewältigen, die wir sonst nicht meistern könnten. Wenn Stress aber zum Dauerzustand wird, sind unsere Energiereserven bald futsch und unsere Gesundheit leidet unter der weiteren Belastung.

Wenn Du Haarausfall vorbeugen möchtest, solltest Du erst mal dem dauerhaften Stress abschwören. Je nachdem, was die Ursache dafür ist, ist das nicht immer ganz einfach, Geist und Körper werden es Dir aber danken – und Dein Leben wahrscheinlich verlängern.

Manchmal ist das Leben zum Haaresträuben, so heißt es nicht umsonst. Damit es da weiter etwas zum Sträuben gibt, solltest Du aber Dein Augenmerk darauf legen, solche Phasen der seelischen Belastung möglichst kurz zu halten – und sofort versuchen in jeder Lebenskrise etwas Positives zu sehen: eine Chance für etwas Neues. Wenn Du alleine schwarz siehst, kann eine Therapie Dein Leben in neuen Farben leuchten lassen.

Wusstest du schon?

Gewisse Krankheiten können bei häufig unter Stress stehenden Personen dreimal mehr auftreten als bei einem stressfreien Lebensstil.

Wieso man etwas gegen Haarausfall tun sollte

4 von 5 Männern leiden unter Haarausfall. Wenn Du dazu zählst, ist Dir vielleicht aufgefallen, dass Dein Selbstbewusstsein darunter leiden kann. Durch entsprechende Medizin kannst Du den Haarausfall stoppen.

Genetische Ursachen für Haarausfall

Die genetische Veranlagung ist die häufigste Ursache für Haarausfall. Etwa 80 % aller Männer und 40 % aller Frauen sind von dieser Form des Haarausfalls, bezeichnet als erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie), betroffen. Grund dafür ist eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Botenstoff Dihydrotestosteron. Mit entsprechender Medizin kann der Ursache für den Haarausfall aber der Kampf angesagt werden.

Männer, die unter
genetischem Haarausfall leiden

Männer, die unter genetischem Haarausfall leiden
Männer, die nicht unter genetischem Haarausfall leiden

Wusstest du schon?

Bei jedem zweiten Betroffenen beginnt der Haarausfall bereits im Alter von 20 bis 25 Jahren und erfährt in der Regel einen zweiten Schub zwischen dem 40 und 45 Lebensjahr.

Krankheiten als Ursache für Haarausfall

Die verschiedenen Formen von Haarausfall können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Erbanlagen, Psyche, aber genauso können Krankheiten dafür verantwortlich sein.

Was die Schilddrüse mit dem krankheitsbedingten Haarausfall zu tun hat

Neben Stress und Genetik können ebenso spezifische Krankheiten Haarausfall verursachen. Besonders häufig tritt der Haarausfall als Begleiterscheinung zu einer Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion auf.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist es so, dass das Haarwachstum beschleunigt wird – im gleichen Zuge aber ebenso mehr Haare ausfallen. Außerdem werden sie dünner und es zeigen sich schnell die sogenannten Geheimratsecken.

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion wiederum werden die Haare oft rau, trocken und stumpf – und fallen in dessen Folge vermehrt aus. Neben entsprechenden Medikamenten gegen den Haarausfall ist es hier natürlich mehr als empfehlenswert, die Schilddrüsenüber- bzw. -unterfunktion zu behandeln, um die Ursache des Haarausfalls loszuwerden, und die eigene Gesundheit zu fördern.

Operationen als Ursache für Haarausfall

Weiterer Auslöser für Haarausfall können Operationen sein. Schließlich bedeuten die für Geist und Körper des Patienten größtmöglichen Stress – der wiederum die Haare reihenweise ausfallen lässt. Wer dem vorbeugen möchte, sollte direkt nach der Operation damit beginnen, die Haarwurzeln zu stärken und die Durchblutung der Kopfhaut zu fördern. So lässt sich der erhöhte Stressfaktor bis zu einem gewissen Grad ausgleichen.

Krebserkrankung als Ursache für Haarausfall

Häufige Ursache für den Haarverlust ist eine Krebserkrankung – insbesondere die oft folgende Chemotherapie sorgt in der Regel für einen vollständigen Verlust der Haarpracht, was oftmals das Selbstbewusstsein der Betroffenen angreift und den durch die Krankheit auslösenden Stress weiter verstärkt.

Wusstest du schon?

Durch Krankheiten oder Operationen bedingter Haarausfall ist in der Regel nicht von Dauer, sondern tritt nur während oder in einem gewissen Zeitraum nach den Vorkommnissen auf. Dennoch besteht die Gefahr, dass die Haare nicht mehr in derselben Fülle zurückkehren.

Medikamente als Ursache

Eigentlich sollen sie uns heilen und unsere Gesundheit schützen: Während sie uns bei einer Sache helfen, können uns Medikamente aber bei einer anderen schaden. Denn letztlich verfügt jedes Medikament über Nebenwirkungen, die wir bei der Behandlung in Kauf nehmen müssen. So gibt es einige Gruppen von Medikamenten, die bei uns Haarausfall verursachen oder verstärken. Wer sowieso schon unter Haarausfall leidet, sollte auf diese Medikamente entsprechend verzichten – oder abwägen, mit welcher Wirkung er mehr leben kann.

Besonders häufig verantwortlich für Haarausfall sind Medikamente wie Antidepressiva, Blutverdünner oder solche, die Bluthochdruck entgegenwirken. Eine vollständige Liste der Medikamentengruppen, die besonders häufig Haarausfall zur Nebenwirkung haben, findest Du im Folgenden:

  • Antidepressiva

  • Antacida

  • Antibiotika

  • Antikoagulantien

  • Antiepileptika

  • Antirheumatika

  • Betablocker

  • Chemotherapeutika

  • Lipidsenker

  • L-Thyroxin

  • Antiphlogistika

  • ACE-Hemmer

Wie Vitaminmangel den Haarausfall fördert

Um ideal arbeiten zu können, stellt der Körper einige Bedingungen an seinen Besitzer. Dazu zählen Bewegung, genügend Wasserzufuhr oder eine ausgewogene Ernährung – damit der Körper auf alle Vitamine zugreifen kann, die er benötigt, um den Alltag zu bewältigen. Genauso ist es bei den Haaren. Mangelt es ihnen an den notwendigen Vitaminen, verlangsamt sich das Haarwachstum und es fallen mehr Haare aus als nachkommen. So entsteht ein diffuser Haarausfall, der für gleichmäßig kahle Stellen am gesamten Kopf sorgt. Besonders häufig treten Eiweiß- und Eisenmangel als Ursache für diffusen Haarausfall auf. Die richtige Versorgung mit Vitaminen ist notwendig, damit der Haarwachstumszyklus ideal funktioniert.

Durch falsche Ernährung können ebenso chronische Darm-, Leber- und Nierenerkrankungen auftreten, die wiederum die Haare ausfallen lassen. Wer auf Nummer sichergehen möchte, ernährt sich lieber ausgewogen. Fisch, mageres Fleisch, Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte, Eier und Hülsenfrüchten sollten auf den Tisch – und Teil deiner regelmäßigen Ernährung werden.

Lebensmittel gegen Haarausfall in der Übersicht

  • Fisch

  • Mageres Fleisch

  • Obst

  • Gemüse

  • Vollkornprodukte

  • Milchprodukte

  • Eier

  • Hülsenfrüchte

Wusstest du schon?

Die aufgeführten Lebensmittel schützen nicht nur vor Haarausfall, sondern sorgen allgemein für ein größeres, persönliches Wohlempfinden. Körperlich fitte Menschen setzen genau darauf – und nur wer körperlich fit ist, kann 100 % aus seinem Geist heraus holen. Übrigens: Raucher sind besonders häufig von Haarausfall betroffen. Schuld ist das Nikotin, das die Blutgefäße verengt und für eine schwächere Durchblutung der Haarwurzeln sorgt.

Umwelt als Ursache für Haarausfall

Auch äußere Einflüsse aus unserer Umwelt sind potenziell für Haarausfall verantwortlich. Nimmt der Körper z. B. zu viel Quecksilber auf, Kadmium oder Thallium, droht diffuser Haarausfall. Dafür sind in der Regel aber Mengen notwendig, die der Körper üblicherweise nicht durch die reguläre Ernährung oder Einnahme von Medikamenten aufnimmt.

Nicht sichtbar, aber trotzdem gefährlich: Elektrosmog. In Zeiten, in denen so gut wie jeder Mensch Smartphones, Tablets oder Notebooks besitzt, leben wir in immer mehr Elektrosmog – gerade in Ballungszentren. In großer Dosis kann der nicht nur zu Schlafstörungen führen, sondern genauso für eine schwächere Durchblutung der Kopfhaut sorgen – und damit für Haarausfall.

Wusstest du schon?

Die allgemeine Angst vor elektrosmog-bedingtem Krebs bei gewöhnlicher Smartphone-Nutzung kann Stand heute übrigens nicht bestätigt werden. Viele Langzeitstudien dazu sind aber noch im Gange.

Übersicht

Erfahre mehr zum Thema Haarausfall – von Ursachen, Formen über Behandlungsmethoden.

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Medikamente gegen Haarausfall sind rezeptpflichtig, um Deine Gesundheit zu gewähren.

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Es gibt verschiedene Lösungen gegen Haarausfall. Bekannt sind besonders Minoxidil & Finasterid.

Häufige Fragen

Für wen ist Minoxidil geeignet?

Frauen und Männer die über 21 Jahre alt sind dürfen Minoxidil verwenden. Hier ist aber die Dosierung zu beachten. Minoxidil 2% ist für Frauen während Minoxidil 5% für Männer geeignet ist.

Was ist die richtige Anwendung von Minoxidil?

Möchtest Du deinen Haarausfall stoppen, trägst Du Regaine idealerweise morgens und abends auf die betroffenen Stellen deiner Kopfhaut auf, solange sie trocken ist. Dafür verwendest du jeweils ein 1 mg des Wirkstoffs. Nach der Anwendung solltest Du vier Stunden auf das Haare waschen oder föhnen verzichten, um die Wirkung Regaines nicht zu beeinträchtigen. Genauso empfehlen wir, Alkohol und Drogen abzusagen.

Ist Minoxidil für Bartwuchs geeinigt?

Ja Minoxidil kann zur Förderung des Bartwuchs verwendet werden. Spring empfiehlt Dir aber das nicht zu machen da Minoxidil zur Unterstützung von Haarwuchs bei Haarausfall auf der Kopfhaut geeignet ist.

Für wen ist Finasterid geeignet?

Finasterid ist nur für Männer geeignet. Wer unter androgenetischer Alopezie, das heißt erblich bedingtem Haarausfall leidet, kann mit der Einnahme von Finasterid diesem entgegen wirken. Jedoch ist es wichtig, dass Männer die älter als 41 Jahre alt sind vor der Einnahme von Finasterid dies mit ihrem Urologen absprechen.

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