Der Wirkstoff, der wirklich hilft: Sildenafil

Wenn es Probleme mit der Erektion gibt, haben Männer mittlerweile unterschiedliche medizinische Möglichkeiten, die Situation zu bekämpfen, darunter neben einer Verbesserung des Lebensstils auch Wirkstoffe wie Sildenafil. Und es gibt vermutlich kaum jemanden in Deutschland, der nicht jemanden kennt, der die blauen Pillen bereits benutzt hat – auch wenn nicht immer vollkommen offen darüber geredet wird. Denn das klassische Small-Talk-Thema ist die Einnahme von Sildenafil nun mal nicht, auch wenn er einer der bekanntesten Wirkstoffe in der Gesellschaft ist. Hier findest Du die wichtigsten Fakten rund um die Behandlung, und die Nebenwirkungen, sowie die wichtigsten Alternativen.

Sildenafil auf einen Blick

Was ist Sildenafil eigentlich?

Sildenafil war der erste Wirkstoff, der aus der Gruppe der PDE-5-Hemmern entwickelt wurde. Er gilt als gefäßerweiternde Substanz, die so das vermehrte Einfließen des Blutes ermöglicht und zu einer Erektion führt. Wir kennen den Wirkstoff wurde von dem US-amerikanischen Unternehmens Pfizer entwickelt.

Die blauen Pillen sind so bekannt, dass sie umgangssprachlich sogar als übergeordneter Begriff für andere Produkte auf PDE-5-Hemmer Basis gilt, so z.B. Tadalafil und Vardenafil. Ein ähnliches Phänomen wie mit einem Tempo, das genauso Sammelbegriff für Taschentücher anderer Marken ist.

Wusstest Du?

Dass es Sildenafil überhaupt gibt, haben wir einem Zufall zu verdanken: Die forschenden Wissenschaftlicher waren nicht auf der Suche nach einem Mittel für langanhaltende Erektionen, sondern gegen Bluthochdruck. 1994 konnte die Wirkung Sildenafils gegen Erektionsstörungen medizinisch bestätigt und die Wirkungsweise erklärt werden. Im Jahr 1998 ließen die USA es schließlich in einem Eilverfahren offiziell zu.

Wann benutze ich Sildenafil?

Funktioniert’s beim Mann irgendwann nicht mehr, ist das erste Hilfsmittel zu dem der Mann greift meist die blaue Pille, und somit Sildenafil. Bezüglich des Zeitpunkts hängt dies meist vom individuellen Leidensdruck des Patienten ab. Der Wirkstoff, der in Medikamenten vorkommt, ermöglicht in Kombination mit sexueller Erregung eine Erektion.

Neben Erektionsstörungen hilft Sildenafil gegen idiopathische pulmonalarterielle Hypertonie, bronchopulmonale Dysplasie, Sklerodermie und gegen die Höhenkrankheit.

Neben medizinischen Einsatzgebieten findet Sildenafil, dank des Schwarzmarktes noch an anderen Stellen Anwendung: So soll es die Libido steigern und – stell dich lieber schon mal auf eine Enttäuschung ein – den Penis vergrößern. Wahr ist das allerdings nicht.

Weiterer Anwendungsfall: Wer MDMA konsumiert, erleidet als Nebenwirkung eine Erektilen Dysfunktion. Deshalb werden MDMA und Viagra oft direkt in Kombination verwendet. Doch Achtung, die Kombination von Drogen und PDE-5-Hemmern kann gefährliche folgen haben.

Sildenafil kaufen

Sildenafil ist in Deutschland rezeptpflichtig. Der Grund dafür ist, dass die Medikamente nicht für jeden geeignet sind. Vor allem die Einnahme mit anderen Medikamenten und sowie bei anderen Vorerkrankungen kann gefährlich werden. Deshalb kann das Medikament nur verschrieben werden, wenn diese durch einen Arzt geprüft werden.

Erektionsstörung und Sildenafil

Sildenafil ist ein häufiger Wirkstoff zur Bekämpfung von Erektionsstörungen. Die sichere Einnahme wird durch die Überprüfung Deiner medizinischen Geschichte durch einen Arzt gewährleistet.

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Warum Erektionsstörung nicht ignoriert werden sollten

Erektionsstörungen können einen großen Einfluss auf Dein Leben haben, von Deinem Selbstbewusstsein bis hin zu Beziehung. Zusätzlich kann die Erektile Dysfunktion auch noch ein Indikator für andere Krankheiten sein, weshalb sie nicht einfach so ignoriert werden sollte.

Wie wirkt Sildenafil bei Erektionsstörungen?

Sildenafil wird hauptsächlich als Wirkstoff gegen die Erektile Dysfunktion eingesetzt. Anders als manche andere Behandlungsmethoden sorgt der Wirkstoff Sildenafil tatsächlich nur bei sexueller Erregung für eine Erektion und nicht willkürlich nach der Einnahme. So freut sich nur der Partner und der Betroffene selbst über die Einnahme des Wirkstoffs – unangenehme Situationen mit einer Dauererektion in der Öffentlichkeit sind so nicht zu erwarten.

Ob wir eine Erektion bekommen und wie lange sie anhält, hängt von ringförmigen Muskeln im Penis des Mannes ab, die die Blutzu- und -abfuhr in den Schwellkörpern steuern. Ist der Penis schlapp, sind die Muskeln angespannt, verschließen die Gefäße und verhindern so das Einströmen des Blutes. Werden wir wiederum erregt, lassen die Muskeln locker und Blut strömt ein. Der Penis wächst und wird hart.

Das Entspannen der Muskeln im Penis kommt durch die Bildung von cyclischem Guanosinmonophosphat zustande. Das wiederum muss gegen das Enzym Phosphodiesterase-5 (kurz PDE-5) bestehen. Setzt sich PDE-5 durch, kann keine Entspannung der Muskeln eintreten und die Erektion bleibt aus. Sildenafil hemmt hingegen die Bildung von PDE-5. Der Gegenspieler von Guanosinmonophosphat bleibt fern, die Muskeln entspannen und die Erektion steht.

Nach Einsetzen der Wirkung Sildenafils kann der Wirkstoff im Durchschnitt 4 bis 6 Stunden sein Wirkpotenzial entfalten. Tritt der erwünschte Effekt Sildenafils nicht ein, kann das verschiedene Ursachen haben. So kann es bei Diabetikern vorkommen, dass die Wirkung aussetzt. Die parallele Einnahme von Beta-Blockern kann die Erektile Dysfunktion verstärken, wodurch der Effekt von Sildenafil verpufft. Ein nachteiliger Lebensstil wie regelmäßiger Konsum von Alkohol und das Rauchen von Zigaretten kann ebenfalls dazu führen, dass die Wirkung von Sildenafil nicht vollständig eintritt.

Dosierung, Anwendung und Einnahme von Sildenafil

Sildenafil gibt es in Dosen von 25 mg, 50 mg und 100 mg. Man(n) darf nur eine Tablette pro Tag einnehmen – sonst kann es zu gesundheitlichen Schäden kommen. Eingenommen werden sollte Sildenafil 30-60 Minuten vor dem gewünschten Eintritt des Effekts.

Bitte beachten: Nebenwirkungen von Sildenafil

Wie bei jedem Medikament kann es auch bei Sildenafil zu bestimmten Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen vor allem Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen und Magenbeschwerden. Andere sind Verlust von Reaktionsgeschwindigkeit, erhöhte Lichtempfindlichkeit oder Schwindelgefühle.

Wer Sildenafil mit anderen nitrathaltige Medikamente oder Stickstoffmonoxid-Donatoren wie die Szenedroge Poppers kombiniert riskiert sein Leben: Die Kombination der beiden Wirkstoffe kann unter Umständen zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen.

Generika mit Sildenafil

Dadurch, dass das Patent für die blauen Pillen von Pfizer im Jahr 2013 abgelaufen ist, gibt es seitdem legal Generika unter dem Namen Sildenafil zu erwerben, u.a. von Pfizer selbst. Zu den bekanntesten zugelassenen Generika zählen:

Die bekannteste Alternative zu Sildenafil

Tadalafil

Die wohl bekannteste Alternative zu Sildenafil ist der Wirkstoff Tadalafil. Anders als Sildenafil hat Tadalafil eine Wirkungsdauer von 36 Stunden und kann täglich in geringer Dosierung von 5 mg eingenommen werden, um Spontanität zu ermöglichen.

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Warum Erektionsstörungen nicht ignoriert werden sollten

Erektionsstörungen können einen Einfluss auf Deine Lebensqualität haben. Die Behandlung mit Wirkstoffen wie Sildenafil ist einer der üblichsten Methoden gegen Erektionsstörungen vorzugehen, jedoch kann bereits eine Änderung des Lebensstils durch gesündere Ernährung und Sport helfen.

Übersicht

Erfahre mehr zum Thema Erektionsstörungen – von Ursachen, Formen über Behandlungsmethoden.

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Medikamente gegen Erektile Dysfunktion sind rezeptpflichtig, um Deine Gesundheit zu gewähren.

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Es gibt verschiedene Lösungen gegen Erektionsstöungen. Die bekanntesten sind Sildenafil & Tadalafil.

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