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Telemedizin
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Telemedizin: Männerprobleme anonym und diskret aus der Ferne behandeln

Seien wir doch einmal ehrlich: Zum Arzt gehen, das ist doch Weiberkram. Ein echter Kerl ist gesundheitlich auf der Höhe und wenn vielleicht doch mal nicht, sitzt er das bisschen einfach aus. Ist ja auch peinlich, wenn man mit einer Erkältung oder, noch viel schlimmer, mit Männerproblemen zum Arzt muss. Was sollen da die Kumpels denken? Klar, so ein bisschen mehr Info wäre vielleicht schon gar nicht schlecht, aber zum Urologen gehen? Bloß nicht. Wie gut, dass wir deutschen Kerle seit 2015 auch die Dienste der Telemedizin in Anspruch nehmen können. Wer privat versichert ist, dem wird die Leistung sogar vom Versicherer erstattet. Cool. Termin mit dem Doc vereinbaren, Videochat einschalten und schon kann es per Fernbehandlung losgehen.

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Geprüft von:
Aktualisiert:
14.1.2020

Inhaltsverzeichnis

Hauptunterschied zwischen einer persönlichen- und einer Online- Behandlung

Stundenlang im Wartezimmer sitzen, sich dort am besten noch mit der aktuellsten Version des Influenzavirus anstecken, das war gestern. Stattdessen nimmt sich Dein Telemediziner genau dann Zeit, wenn es bei Dir am besten passt. 

Selbst peinliche Themen kannst Du in der Sprechstunde der Fernbehandlung frank und frei ansprechen, immerhin weißt Du ja, dass der Doc nicht bei dir im Studio trainiert. Er wohnt mit großer Wahrscheinlichkeit sogar ganz weit weg und wird Dir nie persönlich über den Weg laufen. Keine neugierigen Blicke, kein Getuschel, alles in höchstem Maße anonym.

Warum kann die Telemedizin eine Hilfe für Männer sein, um eine gute medizinische Beratung zu erhalten?

Der Alltag fordert Mann so einiges ab. Geld verdienen, Karriere machen, die Gattin bespaßen und am besten noch als Alleinunterhalter für Kinder und Kleintiere fungieren. Daneben den Body stählen, den amüsanten Gastgeber so mancher Party mimen und natürlich: glänzend aussehen. 

Wow, kein Wunder, dass Mann nicht nur nicht ausfallen kann, sondern dass Du es Dir auch nicht leisten kannst, lange Stunden in irgendeinem Warteraum zu verschwenden. 

Ok, so ein klein bisschen ist natürlich auch die Scheu Motivation, wenn ein Mann Hilfe zu gesundheitlichen Themen im Internet sucht. Doch kann eine Selbstdiagnose anhand von Blogbeiträgen anderer Internetuser rasant in die Hose gehen. 

Die sicherere Alternative ist es definitiv, sich vertrauensvoll, wenn auch mehr oder weniger anonym, von einem echten Arzt untersuchen, beraten und behandeln zu lassen. Er kann am besten beurteilen, ob Dir was und wenn ja, was Dir fehlt. Welche Maßnahmen als nächstes zu ergreifen sind und welche Heilungschancen bestehen. 

Per Videokonsultation kann der Telemediziner sich nicht nur ein gutes Bild von Dir und Deinen Symptomen machen, Du kannst Ihm auch alle Fragen stellen, die Dir auf der Seele brennen. Ohne falsche Scham oder die Angst, dass gleich eine Sprechstundenhilfe in den Raum tritt. Und all das bequem von zu Hause aus.

Vorteile der Online-Behandlung für Ärzte und Patienten

Die Telemedizin ist neu. Wie alles Neue hat auch sie es noch etwas schwer, sich durchzusetzen. Denn alte Gewohnheiten können und wollen wir meist nicht gerne wieder aufgeben. Dabei bietet die Online-Behandlung viele Vorteile – für beide Seiten.

Die Vorteile für Patienten:

  • geringer Zeitaufwand
  • Termin individuell planbar
  • keine langen Anfahrtswege
  • keine Parkplatzsuche
  • Arzt kann sich viel Zeit nehmen
  • auch Spezialisten schnell konsultierbar, egal von wo
  • Du erhältst ein digitales Rezept, mit dem Du direkt online Deine Medikamente bestellen kannst – ganz ohne das Haus verlassen zu müssen
  • höhere Kosteneffizienz als medizinischer Service vor Ort
  • Sprechstunde findet dort statt, wo Du Dich am wohlsten fühlst

Vorteile für Ärzte:

  • interessantes neues Tätigkeitsgebiet, das eine individuelle Zeiteinteilung ermöglicht
  • zusätzliche Einnahmemöglichkeit
  • Möglichkeit zur Teilzeittätigkeit
  • familienfreundliche Arbeitsmodelle möglich
  • kann von zu Hause / dem Büro aus arbeiten
  • spart Zeit und Fahrtwege – vor allem für Landärzte

Wie hilft die Telemedizin bei sexuellen Dysfunktionen?

Viagra, Cialis und Co. haben alle eines gemeinsam: Sie sind rezeptpflichtig. Doch stelle Dir einmal folgendes Szenario vor: Dein Hausarzt kennt Dich schon von Kindesbeinen an. Klein Fritzchen kam ja schon als kleiner Bub an Mamas Hand in die Praxis. Ja, genau der, mit der blauen Mütze. Boah, diesem Arzt sollst Du jetzt davon erzählen, dass Du im Bett keinen mehr hoch bekommst? No way! 

Da ist mir persönlich doch ein gewisser Abstand zu dem Arzt lieb, der mich berät, was man gegen einen solchen Hänger unternehmen kann. Der mir ganz neutral alle meine Fragen beantwortet, ganz gleich, wie dämlich die vielleicht sein mögen. 

Termin ausmachen, Rechner an, Sprechstunde und schon nach kurzer Zeit Klarheit. Vor allem auch das Rezept. Ab damit zum Handel und meist schon am nächsten Tag geht die Luzie wieder ab. So liebe ich das.

Quellenangaben

Die Erklärungen und Aufzählungen möglicher Behandlungsoptionen sind rein informativ und ersetzen weder die Rücksprache mit Deinem Arzt noch die Aufklärungen über die Einnahme, Wirkungsweise und Nebenwirkungen aus dem produktspezifischen Beipackzettel.

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