4.12.2019
Health Insights
4 Minuten Lesezeit

Schlank wie eine Kerze durch den Advent

Weihnachten steht vor der Tür – und damit eine Zeit voll von Leckereien, die deine Geschmacksnerven beglücken und deinen Bauch erdrücken. Damit deine Vorsätze fürs neue Jahr dieses Mal ohne Diäten und Gewichtsabnahme auskommen, gilt es, stark zu bleiben.

Versuchungen widerstehen, dem Zucker entsagen

Advent, Advent, das Hemd schon klemmt. 

Ein, zwei Plätzchen, auch mal drei, da sind die Kilos schnell herbei. 

Und kaum erreicht die vier dein Haus,

Schaust Du zur Waage, ach oh Graus!

So könnte man ein bekanntes Adventsgedicht umschreiben. Denn die Phase der leckersten Versuchungen bringt auch die Willensstärksten unter uns schnell ins Wanken. Ob süß oder salzig, die Spezialitäten machen vor keiner Geschmacksrichtung Halt. Doch Zunehmen und Weihnachten müssen nicht zwangsläufig zusammen gehören. Erfahre, wie Du der weihnachtlichen Kalorienfalle am besten entgehst.

Wie kann ich mein Gewicht über den Advent halten?

Hier die besten Tipps, um gewichtsneutral durch diese desaströse Zeit zu kommen:

  1. Gönne Dir jeden Tag genau eine Leckerei! Du kannst das nicht glauben? Doch, tatsächlich! Wir raten Dir, Dir jeden einzelnen Tag der Adventszeit etwas zum Naschen zu gönnen. Allerdings nur eine Kleinigkeit. Handelt es sich dabei um etwas Süßes, dann solltest Du es so früh am Tag wie möglich essen. Immer nach der Regel: „Je Kohlenhydrat, desto früh“. So vermeidest Du Heißhungeranfälle und hast im Laufe des Tages noch genug Möglichkeiten, die aufgenommene Energie wieder zu verbrauchen. 
  1. Wenn Du Einfluss darauf hast, welche Plätzchen bei Dir auf die Tafel kommen, kannst Du bei den Zutaten Veränderungen vornehmen. Makronen kommen zum Beispiel praktisch ohne Fett aus und den enthaltenen Zucker kannst Du durch Steviaglyphosat oder andere zuckerarme Alternativen ersetzen. Auch bei anderen Rezepten kannst Du jonglieren. So kannst Du bis zu einem Viertel der Butter durch Magerquark ersetzen. Auch Pseudogetreide statt Weizenmehl kann die Energiebilanz deutlich verbessern. Statt leeren Dekokalorien wie Schoko- und Zuckerstreusel können auch Nüsse und Mandeln deine Plätzchen zieren.
  1. Gehe nicht mit knurrendem Magen auf den Weihnachtsmarkt. Denn die leckersten Düfte werden Dich nur dazu verführen, von allem zu kosten. Vor allem von Fettigem und Süßem kannst Du dann nur schwer die Finger lassen.
  1. Plane Dein Weihnachtsmenü mit Bedacht. Es soll möglichst viele Eiweiße enthalten. Diese können Dir Pilze, genauso liefern wie hochwertiger Seefisch. Kombiniere diese Eiweiße beim abendlichen Festessen lieber mit leichtem Gemüse und Salat und lass klassische Sättigungsbeilagen wie Nudeln, Kartoffeln und Reis lieber im Schrank.
  1. Vermeide Glühwein. Dieser liefert nämlich nicht nur den Appetitanreger Alkohol, sondern auch noch jede Menge Zucker. Wenn Du Alkohol trinken möchtest, bieten Dir Apfel- und Weißwein oder, noch besser, saure Schorle die bessere Alternative. Achte allgemein im Winter auch darauf, genug Flüssigkeit zu Dir zu nehmen. Denn in der kalten Jahreszeit haben wir einfach weniger Durst oder ignorieren dieses Gefühl. Doch der Körper fordert sich die Flüssigkeitsversorgung ein. Leider interpretieren viel zu viele Menschen diesen Durst jedoch falsch und essen, anstatt ihrem Körper Wasser anzubieten. Ein großes Glas kaltes Wasser direkt vor der Mahlzeit hilft auch gut dabei, dass Du es beim Schlemmen nicht zu sehr übertreibst. Es füllt Deinen Magen schon etwas vor, so dass Du schneller satt wirst.

Wie deine Ziele dein Gewicht beeinflussen

Sorge dafür, dass Deine Motivation, nicht zuzunehmen, groß bleibt. Dabei kann Dir helfen, Deine Ziele vor Augen zu behalten. Aber auch zu wissen, welche gesundheitlichen Vorteile eine schlanke Linie für Dich hat, kann Dich dabei unterstützen, an Weihnachten nicht zuzunehmen. 

Deine Gesundheit im Allgemeinen und Deine Potenz im Besonderen werden es Dir danken! Denn eine „Weihnachtskugel“ vor sich herzuschieben, macht nicht nur träge und schlapp, sondern sorgt auch schnell für einen Hänger.

Die Erklärungen und Aufzählungen möglicher Behandlungsoptionen sind rein informativ und ersetzen weder die Rücksprache mit Deinem Arzt noch die Aufklärungen über die Einnahme, Wirkungsweise und Nebenwirkungen aus dem produktspezifischen Beipackzettel.