10.1.2020
Health Insights
3 Minuten Lesezeit

Neujahrsdepression

Das neue Jahr beginnt und mit ihr kommt die Neujahrsdepression. Was für viele so schön beginnen mag, ist für dich eine reine Quälerei? Fühlst Du Dich ausgelaugt, antriebslos und depressiv? Dann hat dich die Neujahrsdepression gepackt.

Warum und wie entsteht eine Neujahrsdepression?

Sicher, so ein Jahreswechsel ist etwas Besonderes. Viele Menschen sind sich in der festlichen Zeit so nahe wie im ganzen Jahr nicht. Alle haben Ihre Erwartungen, Hoffnungen und am Ende oft Enttäuschungen. Kein Wunder, wenn da die ganz großen Emotionen frei werden.

Doch diese Emotionen sind oft alles andere als angenehm. Vor allem dann, wenn die Feierlichkeiten wieder vorbei sind, man sich wieder trennt und das Geschehene Revue passieren lässt. 

Die grauen Januartage, das fehlende Licht und die emotionale Leere, die ein plötzlich beendeter Weihnachtsmarathon hinterlässt, tun oft noch ihr übriges. 

Viele Menschen nutzen das Jahresende, um eine Bestandsaufnahme zu machen. Neue Vorsätze werden gefasst und oft genug wird einem klar, dass die alten nie erreicht wurden. Da kommen Enttäuschung, Frust und Selbstzweifel hoch. 

Was ist eine Neujahrsdepression?

Solche Emotionen sind der ideale Nährboden für depressive Verstimmungen. Mediziner unterscheiden hier eindeutig zwischen einer veritablen Depression und einer depressiven Verstimmung, wie sie die Neujahrsdepression ist.    

Solche Phasen, vor allem wenn sich zuvor ein solches Setting wie in den genannten Beispielen aufgebaut hat, sind ganz natürlich. Auch die darauf folgenden emotionalen Durchhänger gehören einfach zum Leben dazu. 

Tipps, wie Du mit Neujahrsdepressionen umgehen kannst

Wichtig ist, dass Du schnell wieder den Weg heraus aus der emotionalen Talsohle findest. Dabei kann es Dir helfen, einfach einmal all Deine Erfolge aufzulisten, die Du die letzten Jahre feiern konntest. 

Wo hast Du Dinge erreicht, die neu und besonders für Dich waren? Führe Dir Deine triumphalen Momente wieder vor Augen und spüre in Dich hinein, wie gut Du Dich in diesen Momenten gefühlt hast. 

Das mag zunächst ein wenig seltsam klingen, denn irgendwie verharren wir alle viel intensiver in und an unseren Niederlagen. Doch warum überhaupt? Lobe Dich doch viel lieber einmal für all die tollen Dinge, seien sie auch noch so unbedeutend, die Du im vergangenen Jahr erleben durftest. 

Mache eine Liste an Vorsätzen, die für Dich wirklich erreichbar ist. Nimm Dir kleine Dinge vor. Vorsätze, die Du wirklich einfach in die Tat umsetzen kannst. Dinge, die Dir Spaß machen und bei denen es Dich wenig Motivation kostet, sie wirklich zu unternehmen. Denke daran: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Hier noch ein erste Hilfe-Paket an Dingen, die Du sofort gegen die Neujahrsdepression angehen kannst:

  • Gehe auf die Piste. Gehe ins Freie, bewege Dich an der frischen Luft. 
  • Besuche Freunde. Unternimm etwas mit Menschen, die Dir etwas bedeuten. Unbeschwert quatschen und einfach eine gute Zeit haben ist Balsam für die Seele.
  • Mache Pläne für das Frühjahr und den Sommer. So bringst Du Dich schnell in Frühjahrslaune und die Zeit, die bis dorthin verbleibt, vergeht fast wie im Flug.     
Die Erklärungen und Aufzählungen möglicher Behandlungsoptionen sind rein informativ und ersetzen weder die Rücksprache mit Deinem Arzt noch die Aufklärungen über die Einnahme, Wirkungsweise und Nebenwirkungen aus dem produktspezifischen Beipackzettel.